Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

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Re: Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

Beitrag  Mercurio am Do 02 Okt 2014, 14:25



Das Thema taktischer Rückzug war ja auch im Finale ein Thema, weswegen ich das hier nochmal aufgreife:

Die Zeit als Rooker noch vorne lag und mit seinem ORS und nur noch wenigen Hüllenpunkten herum gegurkt ist, kam auch aus dem Publikum der Vorschlag,
"das Ding jetzt nur noch über die Zeit zu bringen", da ja nur noch 3-4 Minuten zu spielen waren. Rooker hat sich dann aber dazu entschlossen, seinen waidwunden ORS
auf die Falkenjagd zu schicken und wurde prompt aus dem All gepustet. Somit war dann Till in Führung und versuchte dann die überlegene Geschwindigkeit des Falken dazu
zu nutzen, den lahme Gegnern zu entkommen und die Geschichte heim zu schaukeln.

Ich fand das nicht ganz so cool und habe wohl auch einen Kommentar in die Richtung losgelassen, woran sich dann eine kurze Diskussion entzündet hat.

Prinzipiell ist meine Meinung, dass ein taktischer Rückzug, im Sinne einer Neuformierung seiner Staffel auf jeden Fall in Ordnung ist, ein reines Ausweichen des Gegners ohne jegliche Offensivbemühungen aber nicht ganz die feine englische Art darstellt. Ist zwar von den Regeln gedeckt, und auch somit auch legal, aber halt irgendwie mit nem faden Beigeschmack.

Das es zu dem Thema auch andere Meinungen gibt, kann ich sowohl verstehen als auch akzeptieren, aber wie gesagt, meine Sache ist das nicht.

Der Gipfel des ganzen wäre dann das gebrachte Beispiel, einen gegnerischen Academypiloten aus einem Schwarm raus zu nehmen und den Rest des Spieles damit zu verbringen zu flüchten. So eine Strategie stellt den Sieg dann halt wirklich über alles und hat dann mit einem spaßigen Spiel nichts mehr zu tun.

Ist halt wie beim Streetball, wenn Leute den Ball nach einem Wurfversuch ohne Ringkontakt direkt verwandeln, ohne vorher hinter die Dreierlinie zurück gedribbelt zu haben.
Ebenso von den Regeln gedeckt, aber halt auch ne Frage der persönlichen Einstellung. Viele machen es eben nicht, weil es sich irgendwie falsch anfühlt.....

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Ya can't argue with the Bible!

Beitrag  skyballer am Do 02 Okt 2014, 17:41

Mosch schrieb:
@Till: Was du da über das Jammern über die eigenen oder gegnerischen Würfel sagst, stimmt. Das ist mir auch schon bei einigen Youtube-Spielberichten aufgefallen. Da würfelt der Gegner schlecht und es kommt SOFORT der Satz: "Ich hab aber ja da vorher auch 2 Blanks gewürfelt."

Auf welche Aussage genau beziehst du dich?

Mercurio schrieb:

Die Zeit als Rooker noch vorne lag und mit seinem ORS und nur noch wenigen Hüllenpunkten herum gegurkt ist, kam auch aus dem Publikum der Vorschlag,
"das Ding jetzt nur noch über die Zeit zu bringen", da ja nur noch 3-4 Minuten zu spielen waren. Rooker hat sich dann aber dazu entschlossen, seinen waidwunden ORS
auf die Falkenjagd zu schicken und wurde prompt aus dem All gepustet. Somit war dann Till in Führung und versuchte dann die überlegene Geschwindigkeit des Falken dazu
zu nutzen, den lahme Gegnern zu entkommen und die Geschichte heim zu schaukeln.

Ich fand das nicht ganz so cool und habe wohl auch einen Kommentar in die Richtung losgelassen, woran sich dann eine kurze Diskussion entzündet hat.
Danke auf jeden Fall für den Einblick/ das Beispiel, da wird mMn ja ganz gut deutlich um was es geht:

Ich denke zu dem Thema gibt es mehrere Ansatzpunkte:

1. Regeln/ Turnierumgebung
Mercurio schrieb:
Ist zwar von den Regeln gedeckt, und auch somit auch legal.
A****lochmodus an:
Genau. Diskussion beendet.  
A****lochmodus aus

Ich denke zwar, das es schwer wäre tatsächlich Regeln dafür aufzustellen, aber es wäre doch wohl irgendwo erwähnt, wenn das tatsächlich unsportlich wäre.
Ergo, wenn irgendjemand (zB mein Gegner) es macht, wäre ich sicher nicht angefressen. Wenn er dadurch gewinnt, dann gut für ihn und schlecht von mir.
Is ja nicht so, dass man einfach sagt: "Aktion: Aus dem Kampf zurückziehen." und damit die Punkte dann gerettet hätte.
Flucht bedeutet meist auch, beschossen zu werden ohne zurückzuschießen (außer im supermegageilen Falken), was ja generell kein guter Plan ist. Man hat halt auch das Risiko, trotzdem sein Schiff zu verlieren und nichts mehr damit angerichtet zu haben...
Und da es bei X-Wing ja im hohen Maße um den tatsächlichen taktischen Raumkampf geht: Rückzug ist eine (valide) Strategie unter vielen, die mal gut, mal schlecht ist;
man würde ja nem Dualfalkonspieler auch nicht vorwerfen, unehrenhaft zu kämpfen weil er den Schwarm nicht tjostet.

Und das Beispiel zeigt ja auch das Problem solcher "Geradlinigkeit" (oder wie man's nennen will): Durch die Order "weiter auf's Ziel zu" (siehe Punkt 2) is Rookers ORS explodiert, was ihm beinahe den Sieg gekostet hat.

Es gibt aber noch andere Gründe, mein Lieblingsgrund:

2. Flavor (~Rollenspiel)

Wenn man auf so Listen wie "1xLambda Shuttle, 2xRedGuardTie" etc steht und die Hände von Doppelfalken lässt, weil es "verdammt noch mal nur einen Rasenden Falken gibt", dann kann man natürlich auch alternative Sichtweisen bezüglich eines Rückzugs vertreten.
Tatsächlich nimmt bereits die Bibel Bezug darauf (and ya can't argue with the Bible):





Außerdem kurze Zeit später:

SW Episode IV schrieb:

We've analyzed their attack, Sir, and there is a danger.
Should I have you Ship standing by? -
Evacuate? In our moment of triumph?
I think you overestimate their chances!


Vielleicht könnte man als Faustregel sagen: als Rebell ist ein Rückzug okay, Imperiale würden das eher nicht machen ^^
Spannend wird das dann auch, wenn Scum&Villainy kommt, ich meine die sind ja durch ihren Namen schon verpflichtet, hinterhältige Strategien zu fahren

3. Persönlicher Style/Präferenz
Mercurio schrieb:
Das es zu dem Thema auch andere Meinungen gibt, kann ich sowohl verstehen als auch akzeptieren, aber wie gesagt, meine Sache ist das nicht.
Der Gipfel des ganzen wäre dann das gebrachte Beispiel, einen gegnerischen Academypiloten aus einem Schwarm raus zu nehmen und den Rest des Spieles damit zu verbringen zu flüchten. So eine Strategie stellt den Sieg dann halt wirklich über alles und hat dann mit einem spaßigen Spiel nichts mehr zu tun.

Wenn einem das selbst nicht liegt, zwingt einen ja niemand, so oder so zu handeln (siehe Punkt 1).
Ich zB halte den von dir verfemten Ansatz, 12 Punkte zu zerstören und dann defensiv zu spielen, für in Ordnung
Zum Beispiel habe ich das an anderer Stelle bereits geschrieben:
skyballer schrieb:
Ich schätze bei Dual-Falcons ist es (ja, wie überall) wichtig, dass man weiss, wie man sich zu verhalten hat. Das ist ein "War of Attrition", wenn beim Gegner pro Runde nur zwei Schaden gemacht wurden, dann ist das okay, solange man selbst nicht zu viel kassiert.
Und man muss mit der Uhr spielen. Damit meine ich ausdrücklich nicht, jede Runde gefühlte 5min zu überlegen, ob man jetzt Focus oder Evade macht - das ist unsportlich.
Aber man muss sich eben bewusst sein, dass die meisten Listen große Probleme damit haben dürften, in 60min 26 Punkte vom Feld zu schießen, gerade wenn sie noch sehr defensiv geflogen werden und ausgerüstet sind.
Am Ende stehen da eben noch 48 Punkte, wahrscheinlich mehr als der Gegner hat. Und dass Chewie dabei nur noch 2 Hülle hatte, interessiert nicht mehr.
Auch wenn man damit keine tadellose Margin of Victory hinbekommt, ganz im Gegenteil, die ist generell besch***en: Fünf Punkte zu holen ist mir das wert.

(yeah, selfquote, now highfive myself   )

In einem Turnier habe ich da keine Skrupel, denn es ist ja nicht so, dass ich sage: "So mach ich's" und dann läuft's auch so (Leider ganz im Gegenteil manchmal ). Es is halt ne Strategie, auf die der Gegner auch reagieren kann und wird und die Spiele dich ich bisher (va mit Dualfalcons) in die Richtung gemacht habe waren auch sicher alles andere als langweilig. Man fährt eben auch selbst ne gute Portion Risiko.
Dazu passt dein Beispiel oben eben auch ganz gut: Farlanders (mMn nach guter) Plan ging nicht auf, obwohl er sich für den Rückzug entschieden hatte (Got your back, bro).
Ist eben auch kein Selbstläufer á la "und dann ist er feige abgehauen und ich hab wegen Punkten verloren"


Aber im Endeffekt läuft es wohl auf Punkt 3 raus (solange sich an 1 nichts ändert): Jeder wie er mag. Wenn du oder deine Spielkameraden solche Strategien verachten, dann gibt's in eurer Gruppe ja kein Problem, ich wäre an deiner Stelle aber nicht gepisst, wenn auf nem Turnier sowas kommt...
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Re: Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

Beitrag  Gortag am Do 02 Okt 2014, 20:14

Dann möchte ich auch von meinen Erlebnissen beim Coburger Turnier berichten. Ich habe jetzt absichtlich nicht die Berichte meiner Mitspieler angesehen. Schaun mer mal, ob wir unsere Spiele gleich in Erinnerung haben ;).
Ich empfand das ganze Turnier äußerst entspannend und freundschaftlich. Insbesondere mein letztes Spiel gegen Mercurio (mehr dazu dann unten). Die Preise konnten sich für 5 Euro Startgebühr und ein Turnier, dass privat organisiert wird und hinter dem kein großer Laden steht, sehen lassen. Rebel Aces, zwei weitere Flieger, Tokens aus Game Night Kits und andere seltene Dinge aus Store Champion Ships sowie die exklusiven Chewie-Karten, die die Pink Flying Unicorns gesponsert hatten. Der Gaben-Tisch war reichhaltig gefüllt. Darüber hinaus erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und eine Medaille.
Ausdrücklich an die tolle Orga ein dickes Lob.
Das 4. Coburger X-Wing-Turnier war ein Escalation-Turnier und damit mal etwas anderes. Nach vielen Überlegungen und Listenbasteleien hatte ich irgendwann mal die Lust um Punkterumschieben verloren und mir vorgenommen, etwas absolut simples aufzustellen. Und so sahen dann meine Listen aus:

Meine Listen:

60-Punkte
5 x TIE-Fighter Piloten der Akademie = exakt 60 Punkte

90-Punkte
7 x TIE-Fighter Piloten der Akademie = mit 84 Punkten deutlich unter der optimalen Größe, aber was soll‘s, wird schon klappen, dachte ich

120-Punkte
7 x TIE-Fighter Piloten der Akademie
1 x Firespray Kopfgeldjäger
Damit 117 Punkte und schon nicht mehr ganz so weit weg vom „Optimum“.

150-Punkte
7 x TIE-Fighter Piloten der Akademie
2 x Firespray Kopfgeldjäger
Exakt 150 Punkte und somit voll ausgeschöpft.

Eins vorweg: Ich habe mir die Listen meiner Mitspieler notiert und den Zettel dann doch wieder verlegt. Daher kann es sein, dass ich nicht jedes Detail aufführe. Aber das kann ich dann ja noch nachliefern, wenn ich mir die Berichte der Anderen durchgelesen habe.

Runde 1:

Im ersten Spiel ging es gegen Sascha von den Pink Flying Unicorns und seine X-Wing-Staffel.
Ich traf mit meinen 5 TIE-Fightern auf 2 X-Wing (Wedge und Biggs). Die Aufrüstungen habe ich leider nicht mehr präsent.

Also ein ganz klassisches Match, das viel Spaß versprach. Wir frotzelten noch am Anfang rum, dass es wohl so ausgeht, dass Sascha mir einen Akademiepiloten rausschiessen würde und dann das Spiel gewinnt. Leider sollte es ziemlich genau so kommen.

Wir stellten uns jeweils in unserer rechten Ecke auf und damit diagonal gegenüber. Die ersten beiden Runden verliefen ergebnislos, da wir beide einfach nur an unserer rechten Spielfeldkante nach vorne flogen. Ich dachte mir, jetzt muss mal was passieren, und änderte meinen Plan und schwenkte Richtung Spielfeldmitte auf das Asteroidenfeld ein. Schließlich näherten wir uns beide an. Die ersten beiden Schussrunden waren eine Enttäuschung für mich. Ich hatte zwei stark angeschlagene TIEs (je nur einen Hüllenpunkt) während Biggs nur einen Schild verloren hatte. Was der an Beschuss ausgewichen war, war phänomenal. Das Spielende nahte und der erste TIE verließ die Platte (vielleicht sogar auch der zweite).
Allerdings durfte ich noch einmal zurück feuern. Jetzt hatte Biggs(?) zunächst kein Glück mehr. Ich konnte ihn auf einen Hüllenpunkt runter bringen. Der Beschuss durch den letzten TIE würde das Spiel entscheiden. Und: Nichts war’s. Biggs überlebte sehr knapp. Die Zeit war abgelaufen und das Spiel für mich leider verloren. Ich haderte noch etwas mit dem Würfelglück meines Gegners und meinem Pech. Wichtiger für mich war: Es war ein tolles Spiel und nochmal eine Herzschlagrunde zum Schluss.

Runde 2:

Das zweite Spiel war mit einem Vereinskameraden, dem noch etwas Spielpraxis fehlt. Er stellte ebenfalls X-Wings auf. Zumindest an Luke mit R2D2 und Tarn Mison kann ich mich noch erinnern. Der dritte X-Wing könnte Biggs oder Wedge gewesen sein.

Das Spiel war recht schnell vorbei. Die Mitte war fast frei von Asteroiden und wir stellten auch beide mittig auf. Mein Schwarm flog perfekte Formation und mein Mitspieler würfelte kaum ein Ausweichensymbol, so dass jeder Treffer saß. Im Gegenzug konnte ich super ausweichen und musste nur vereinzelt Schaden nehmen. Schlüsselpunkt war, als Luke direkt in die Gasse flog, die ich mit dem Schwarm eröffnet hatte. Damit schossen alle 7 TIE-Fighter auf Luke, der dann auch von der Platte genommen wurde. Die restlichen beiden X-Wing wurden danach zerschossen. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass ich keinen TIE verloren hatte.

Runde 3:

Spiel Nummero Drei absolvierte ich ebenfalls mit einem Vereinskameraden. Da ich aber kaum zum Spielen komme, war das OK für mich. Diesmal musste ich gegen das eigene Imperium antreten. Mein Mitspieler hatte auch einen Kopfgeldjäger (Firespray) sowie 4 Piloten der Roten Garde (TIE-Abfangjäger) mit Bis an die Grenzen.

Ich stellte wieder mittig auf. Mein Vereinskollege stellte seine Interceptoren in seine rechte Ecke und den Kopfgeldjäger in die linke Ecke. Das war mein Vorteil. Ich zog nach vorne und schwenkte auf seine Interceptoren ein. Einer davon war in die Mitte gezogen und bedrohte meinen Rücken. Den ignorierte ich konsequent. Die anderen tuckerten etwas verhalten am Spielfeldrand entlang und waren ein gefundenes Fressen. Mein Schwarm schoss einen nach dem anderen ab. Zu allem Unglück flog seine Firespray viel zu langsam am entgegengesetzten Rand entlang. Als er sie einschwenken lies, war es schon zu spät. Klarer Sieg für mich: Meine eigenen Verluste hielten sich in Grenzen.

Runde 4:

Zwei gewonnene Spiele, eines verloren. Es ging zwar nicht mehr um den Sieg aber doch um die vorderen Plätze – eventuell je nach Feinwertung sogar um Platz Zwei. Für mich also ein kleines Finale mit Mercurio, dem ich schon oft in Franken über den Weg gelaufen war aber mit dem ich (glaube ich) noch nie gespielt hatte. Also mal wieder eine ganz andere Spielweise erleben.

Er hatte Echo mit einigen Aufwertung (Gefangener Rebell, …), Backstabber, Carnor Jax (Schildupgrade, Bis an die Grenzen) und den Baron Soontir Fel (Bis an die Grenzen), sein fünfter Jäger fällt mir gerade nicht mehr ein – könnte aber Turr Phennir gewesen sein.

Ich stellte mich in meiner rechten Ecke auf. Planmässig wollte ich erst einmal an der Kante nach vorne gehen und sehen, wie er sich positioniert. Immerhin hatte er den Flexibilitätsbonus im Gegensatz zu meiner starren Betonwand aus TIE-Fightern und Firesprays. Carnor Jax war als Primärziel ausgesehen. Aus vergangenen Spielen wusste ich, dass seine Pilotenfertigkeit der Tod für meinen Schwarm bedeuten konnte. Mercurio tat es mir gleich und baute sich in seiner rechten Ecke auf. Backstabber war etwas mittiger positioniert.

In einem grenzenlosen Anfall völliger Verblödung – Ändere NIE aber auch NIE deinen Plan! - änderte ich meinen Angriffsplan und wollte schon frühzeitig in die Mitte gehen. Es kam wie es kommen musste, die Firesprays blockierten die TIEs. Die Formation war im Popo und zu allem Frust kam in der ersten Schussphase Mercurio dazu, mit allem was er hatte auf eine Firespray zu schießen, während ich nur mit dieser zurückschießen konnte. Die Firespray überlebte zwar, war aber hart angeschlagen.
Die nächste Schussrunde verlief dann auch enttäuschend. Obwohl ich Carnor Jax als Primärziel hatte und mit allem drauf feuerte, überlebte er Dank seines Schildupgrades. Eigentlich hätte er gehen sollen, denn meine zweite Firespray hatte ihn auf Reichweite 1 im hinteren Schußfeld. Leider bekam sie in der Runde einen Kritischen Treffer. Wie hätte ich mich über einen Volltreffer gefreut. Nein, es musste der geblendete Pilot sein. Damit also kein Schuss auf Carnor. Der noch komplette (wenn auch ziemlich verwuselte) Schwarm feuerte dann (leider unfokussiert) auf Carnor und konnte nur die drei Treffer erzielen. Diese Masse an Angriffswürfel, die fast im Nichts verpuffen sind schon eine Ansage. Hier wünschte ich mir Zielerfassung oder Howlrunner. Naja, sollte nicht sein. Nach und nach dezimierte mir mein Mitspieler meinen Schwarm und es hieß zum Schluss 150:0 für Mercurio.

Dabei empfand ich das Spiel als äußerst freundschaftlich. Zu einem Zeitpunkt, wo ich noch Schwarm und Firespray auf dem Tisch hatte und damit noch nichts entschieden war, diskutierten wir über ein Manöver (ein Kurvenflug) meiner Firespay, ob dies so gut war oder eine andere Kurve besser gewesen wäre. Nur mal um zu sehen, wo die Firespray sonst gelandet wäre, legten wir dann andere Schablonen an und stellten fest, dass sie anders knapp auf einem Asteroiden gelandet wäre. Wie gesagt, ging es für Mercurio immerhin um Platz 2, den er dann auch verdient für sich verbuchte. Hierbei, wie in einem Freundschaftsspiel Manöver zu diskutieren, ist für mich das Highlight in einem freundschaftlich entspannten Turnier gewesen.

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Re: Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

Beitrag  Farlander am Do 02 Okt 2014, 20:31

Gortag schrieb:Nur mal um zu sehen, wo die Firespray sonst gelandet wäre, legten wir dann andere Schablonen an und stellten fest, dass sie anders knapp auf einem Asteroiden gelandet wäre. Wie gesagt, ging es für Mercurio immerhin um Platz 2, den er dann auch verdient für sich verbuchte. Hierbei, wie in einem Freundschaftsspiel Manöver zu diskutieren, ist für mich das Highlight in einem freundschaftlich entspannten Turnier gewesen.

Genau so was finde ich schön und macht neben dem Spielen selbst die Freude an einem gelungenen Turnier aus: Der nette Kontakt zu den Mitspielern, die eben Mitspieler und keine "Gegner" (immer harten Sinn) sind. Und bei den meisten Turnieren habe ich bisher positive Erfahrungen gemacht (sonst würde ich sicher nicht so viele besuchen). Es ist zwar ein Turnier, aber immer noch ein Spiel und eigentlich geht es auch im Turnier um nichts (oder nichts Unerschwingliches), also sollte es eigentlich keinen Grund geben, da plötzlich ganz groß andere Maßstäbe an Freundlichkeit und Tischmanieren aufzufahren. Da kommt man gerne wieder und spielt auch gegen dieselben Typen gerne ein Rematch.

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Re: Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

Beitrag  Mosch am Do 02 Okt 2014, 21:13

Farlander schrieb: (Ich mag das persönlich nicht, weil das so ein bisschen die Stimmung am Tisch runterzieht. Wenn die Würfel schlecht fallen, dann fallen sie halt schlecht. Dann sagt man "Hmm, Mist! / Au weia!, aber nicht: "DU hast doch nur Glück! etc." (Ja, ich mache das auch ab und an, aber eigentlich gehört es sich - imho - nicht und ich versuche das jetzt bei mir abzustellen. Rolinger ist von der Regel ausgenommen ) )


@skyballer: Auf die oben genannte Aussage von Farlander habe ich mich bezogen...

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Re: Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

Beitrag  skyballer am Do 02 Okt 2014, 23:45

Mosch schrieb:
Farlander schrieb: (Ich mag das persönlich nicht, weil das so ein bisschen die Stimmung am Tisch runterzieht. Wenn die Würfel schlecht fallen, dann fallen sie halt schlecht. Dann sagt man "Hmm, Mist! / Au weia!, aber nicht: "DU hast doch nur Glück! etc." (Ja, ich mache das auch ab und an, aber eigentlich gehört es sich - imho - nicht und ich versuche das jetzt bei mir abzustellen. Rolinger ist von der Regel ausgenommen ) )


@skyballer: Auf die oben genannte Aussage von Farlander habe ich mich bezogen...

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Re: Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

Beitrag  Farlander am Do 09 Okt 2014, 21:46

Ich verlinke mal hier auf den Spielbericht von Philipp L.:

http://www.freizeitstrategen.de/x-wing-escalation-turnier-in-coburg/

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Re: Escalation 4. Coburger X-Wing-Turnier

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