Dexters Ligaspiele 3. Saison

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Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Dexter am Mi 23 Sep 2015, 11:14

Und wieder möchte ich euch ein wenig unterhalten...
Weiter geht es mit den Schlachten und Abenteuern des Phönixgeschwaders in Saison 3 der Sachsenliga.

1. Spieltag
2. Spieltag
3. Spieltag
4. Spieltag
5. Spieltag
6. Spieltag
7. Spieltag


Zuletzt von Dexter am Fr 30 Okt 2015, 07:47 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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4. Spieltag

Beitrag  Dexter am Mi 23 Sep 2015, 11:14


Agent Trey'lis blickte auf sein Chron. Er war zusammen mit 3 weiteren Bothanern vom Spionagenetz in eine recht abgelegene Ecke der Galaxie beordert worden um sich in den folgenden Einsätzen einer Staffel anzuschließen die sich bei mehreren Gefechten einen Namen gemacht hatte und die mittlerweile fester Bestandteil der Allianz geworden war.
Eigentlich hätte sein Kontakt vor Stunden eintreffen sollen. Langsam wurde er unruhig.
Er ging nochmals die Systeme durch und warf einen Blick auf seine Co-Pilotin. Eine Aufklärungsexpertin der Allianz war wie er der Staffel zugeteilt worden. Sie tippte sich gerade durch Kolonnen von Zahlen die über ihre Anzeigen huschten, als die Annäherungswarnungen ertönten. Beide hielten gespannt inne und blickten auf ihre Schirme.
Da waren sie.
Zwei weitere Hawk-Transporter geschützt von einem schweren B-Wing Jäger der Phönixstaffel.
Das Com knackte.
"Morgenröte".
Nur ein Wort drang aus den Lautsprechern. Doch es war das richtige.
"Kre'fey wo haben Sie sich rum getrieben? Wir warten seit einer Ewigkeit.", meinte Trey'lis ungehalten.
Doch der B-Wing Pilot mischte sich ein.
"Hier spricht Garm Arkay, Mitglied des Phönixgeschwaders. Die Verzögerung geht auf mein Konto. Die Umrüstungen haben länger gedauert als erwartet. Wir konnten nicht das geplante Transitfenster nehmen. Die Patrouillen hätten uns aufgegriffen."
Trey'lis strich sich durchs Fell um sich zu beruhigen.
"In Orndung. Fangen wir an. Ihr Kommandeur hat uns hierher geschickt um die Trümmer vor uns zu untersuchen. Scheinbar kommt es in diesem Sektor immer wieder zu Überfällen. Niemand weiß wer dahinter steckt. Niemand weiß was passiert." erklärte er der Staffel den Auftrag.
"Gibt es keine Funksprüche? Irgendwelche Aufzeichnungen?", fragte Agent Nummer drei.
"Nein Fey'lya. Keine Informationen. Die einzigen Aufzeichnungen erwähnen, dass sie angegriffen wurden. Keine feindlichen Signaturen."
"Merkwürdig", meinte Arkay.
"Deswegen sind wir ja hier.", meinte Trey'lis spitz. "Gehen sie in Formation. wir bleiben zusammen und starten die Scans. Aktivieren sie die Turmgeschütze. Ich will nicht überrascht werden."
Rebellen:


Agent Trey'lis (16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Kre'fey(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Fey'lya(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Garm Arkay (22)
Ionenkanonen (3)
Die ersten Trümmerwolken tauchten auf den Schirmen auf und die modifizierten Transporter begannen mit der Arbeit.
"Keine Besonderheiten. Keine Strahlung, keine Rückstände. Ich kann nichts Außergewöhnliches erkennen.", meldete sich Fey'lya.
Trey'lis blickte auf den Schirm und die Ergebnisse der Scans. Fey'lya hatte Recht. Es gab nichts Besonderes.
"Was war das?", fragte seine Co-Pilotin.
Trey'lis blickte auf. "Was war was?"
"Ich dachte gerade ich hätte...", murmelte sie als die aufgeregte Stimme des B-Wing Piloten erklang.
"Tarnsignaturen auf Komma Null Drei."
"Da ist nichts." antwortete Kre'fey.
Doch der B-Wing Pilot blieb dabei. "Vertrauen Sie mir. Ich habe das schon einmal gesehen. TIE-Phantome. Lade Schildbänke. Das wird nicht lustig. Übermittle Sensormodifizierung."
Trey'lis wollte zu einer Erwiderung ansetzen, doch dann sah er zuerst wie sein Sensorsystem mit dem Update versorgt wurde und dann das Flackern an der Stelle die Arkay genannt hatte."
Imperium:

"Geflüster" (32)
Veteraneninstinkte (1)
Verbesserte Tarnvorrichtung (4)

Pilot der Schatten-Staffel (27)
Verbesserte Tarnvorrichtung (4)

Pilot der Schatten-Staffel (27)
Verbesserte Tarnvorrichtung (4)
"Oh nein. Drei von denen. Schild hoch."
Start:
"Versucht sie zu trennen. Arkay, Sie kommen mit mir. Rechts abdrehen. Fey'lya, Kre'fey Sie nehmen die linke Flanke. Unsere Türme haben eine hohe Reichweite. Versuchen wir sie zwischen uns zu bekommen."
Zwei HWK drehten ab, während der B-Wing hinter dem Staffelführer blieb um mit seinen Ionenkanonen Deckung geben zu können. Die Phantome schwärmten aus und dann waren die Signaturen verschwunden, bzw. flackerten mal hier mal da auf den Schirmen.
"Kann sie jemand sehen?", fragte Trey'lis.
Doch die negativen Antworten hatte er erwartet.
Runde 1:
"Drehen Sie wieder bei.", funkte Trey'lis die anderen beiden Hawk an. "Wir sind sonst zu weit auseinander. Arkay, Sie bleiben hinter mir."
"Verstanden.", war die kurze Antwort des Jagdpiloten. Man konnte die Anspannung in seiner Stimme hören.
Die Anzeigen flammten auf und zeigten die feindlichen Jäger.
"Verdammt sind die schnell.", entfuhr es Kre'fey. "Ziele sind nicht in Reichweite. Wir beschleunigen."
Doch Trey'lis konnte sich nicht darauf konzentrieren, denn das Feuer eines der Phantome brandete über ihn hinweg. Die Schildanzeige flackerte und verlosch. "Schild offline.", rief seine Co-Pilotin. Die Feindsignaturen verschwammen erneut.
"Feuern sie auf die letzte bekannte Position."
Der Zwillingslaser wurde ausgerichtet und feuerte zwei Salven. Das Flackern von Schilden war das Einzige was auf einen Treffer hindeutete.
Runde 2:
"Die Trümmer scheinen sie zu behindern. Wir stoßen in die Mitte vor und versuchen durchzubrechen. Arkay, Sie bleiben hinter mir."
Die Transporter an der linken Flanke kamen heran.
"Ich drehe nach rechts. Versuchen sie Ziele...VERDAMMT."
Vor ihm enttarnte sich einer der imperialen Jäger.
Trey'lis riss an der Steuerung, doch er war zu nahe für einen Angriff. Neben und hinter sich enttarnten die anderen beiden Jäger.
Die Schiffe standen in kurzer Distanz zueinander. Zu nahe als dass die Transporter ihr Feuer hätten konzentrieren können.
"Erfassen Sie mögliche Ziele. Alle Energie auf die Deflektoren."
Er hatte seinen Satz kaum beendet, als das Feuer der Phantome auch schon auf die Transporter nieder ging. Doch seine Agenten waren voll konzentriert und konnten dem Beschuss einigermaßen ausweichen. Schilde verloschen und einige Hüllentreffer fügten der Staffel Schaden zu doch noch waren alle Schiffe einsatzbereit.
Die Zielkoordinierungen liefen über den Schirm und die Zwillingslaser feuerten auf die Stellen im Raum an den die Phantome antizipiert wurden. Der B-Wing feuerte auf den Schatten im Raum direkt vor seiner Kanzel und tatsächlich flackerte die Tarnung einen Moment auf als sich der Beschuss durch einen der Flügel brannte. Trey'lis atmete auf. Sie lebten noch.
Runde 3:
"Durchbrechen. Wir müssen Raum gewinnen.", wies er seine Staffel an.
Die Transporter beschleunigten soweit es möglich war. Doch Trey'lis sah, dass zwei der Tarnjäger zwischen ihnen auftauchten.
Arkay entging mit seinem schweren Jäger nur knapp einer Kollision. Wo war der Dritte?
"Schwerer Beschuss", rief Kre'fey beinahe panisch als zu seiner Linken der feindliche Staffelführer das Feuer eröffnete. "Wir sind getroffen. Schäden an sekundären Systemen. Hülle intakt. Keine Ziele in Reichweite."
"Fey'lya, feuern sie auf den Jäger in meinem Heck. Ich versuche Nummer drei zu finden."
"B-Wing hier. Sende Zielkoordinaten. Ich kann ihn brennen sehen."
Trey'lis erhielt die Koordinaten.
"Geschütz ausrichten und feuern."
Die Läufe sandten ihr Feuer am eigenen schweren Jäger vorbei in den dunklen Raum.
Die Staffel blickte gespannt auf die Schirme.
Dann detonierte das getarnte Schiff in einem gleißenden Feuerball.
Runde 4 vorher:


Runde 4 nachher:


"Transporter auseinander ziehen. Arkay, bereiten sie einen Flankenangriff über links vor.", befahl Trey'lis und sah wie Fey'lya auf Abstand ging, während der B-Wing abdrehte um sich für eine Wende vorzubreiten. Kre'fey dreht in die entgegengesetzte Richtung ab.
"Kre'fey was machen sie da? Sie sollen Abstand gewinnen.", rief der Staffelführer zornig.
Das Com rauschte und die Verbindung brach immer wieder ab.
"Schäden an  .... keine Chance .... blockieren ....erledigen sie..."
Dann war das Com still. Trey'lis spürte Zorn und und Trauer gleichermaßen in sich aufsteigen. Kre'fey würde sich opfern wollen um ihnen zum Angriff zu verhelfen.
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als das Phantom plötzlich wie aus dem nichts neben der HWK des Agenten auftauchte und das Feuer eröffnete. Doch die Position schien ungünstig zu sein. Die Hälfte de Feuer verfehlte das angeschlagene Schiff und dem Rest konnte Kre'fey durch sein geschultes Auge ausweichen. Er lebte noch. Trey'lis fühlte wie ihm eine Last von den Schultern fiel.
Runde 5:
"Kre'fey suchen sie Deckung zwischen den Trümmern und Asteroiden. Wir teilen uns auf und müssten ihn zwischen uns bekommen. Konzentration. Arkay, kommen sie zurück es wird ernst."
Die Bestätigungen kamen über das Com und Trey'lis steuerte sein Schiff in die entgegengesetzte Richtung wie Fey'lya. Kre'fey manövrierte sich an einen Asteroiden heran. Dann waren die Phantome wieder da. Fey'lyas Transporter büßte seinen Schild beim Beschuss ein. Bange erkannte Trey'lis, dass der stark angeschossene Transporter von Kre'fey erneut unter Feuer geriet. Die Schüsse schienen aus dem nichts hinter einer der Trümmerwolken zu kommen. Doch die Entfernung und die Hindernisse ließen nur wenig Feuer in den Bereich der HWK kommen und dem konnte diese relativ einfach ausweichen. Dann eröffneten die Zwillingsgeschütze der beiden entfernten Transporter das Feuer.
Runde 6 vorher:


Runde 6 nachher:


"Kre'fey bleiben sie in Deckung.", betonte Trey'lis. "Wir versuchen das letzte Schiff in die Zange zu nehmen. Alle anderen beidrehen. Jetzt gilt es."
Fey'lya kam mit seiner HWK hinter einem der entfernten Asteroiden hervor und Arkay beschleunigte seinen schweren Jäger. Der Schatten kam kurz hinter einem dem nahe gelegenen Hindernis zum Vorschein.
Schilderung abseits der Story:

Phantom steht vor dem Asteroiden.
Fassrolle oder Fokus? Fassrolle oder Fokus? Fassrolle oder Fokus?
Fassrolle für Schuss ohne Hinderniss und in RW1.
       
Tja...manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen.
Den einen Treffer stecken zwei Grüne mit Fokus recht sicher weg.
Er zirkelte sich um den Stein herum und eröffnete das Feuer auf Kre'fey.
Doch die Manöver und der Verlust der anderen Schiffe schienen dem Piloten zugesetzt zu haben. Das Schiff hatte bereits die Schilde verloren. Es war vermutlich einfach zu viel. Der Schuss war unkonzentriert abgegeben worden. Kre'fey manövrierte erneut um sein Leben und schaffte es dem Beschuss auszuweichen. Trey'lis kommandierte seine Schiffe jetzt routiniert.
"Langsam zusammenziehen. Ihm bleibt nur die Flucht nach vorne. Versuchen Sie auf Reichweite für die Geschütze zu kommen."
Alle Schiffe kamen heran und wie erwartet versuchte der feindliche Jäger noch einen Abschuss anzusetzen.
Doch nun stand er im Zentrum aller Geschütze.
Die Zwillingsgeschütze richteten sich aus.
Die Zielkontrollen rasteten ein.
Die Geschütze feuerten...


Trey'lis ließ sich in seinen Sitz sinken. Die Hände waren schweißnass. Sein Fell veklebt. Seine Co-Pilotin schleuderte mit einem Jubelschreib ihr Headset durchs Cockpit. Jubel brandete durch das Com. Sie gaben sich für einen Moment diesem Hochgefühl hin.
Dann traten sie die Rückreise zum Stützpunkt der Phönixstaffel an. Es war ziemlich sicher, dass sie die Quelle der unbekannten Angriffe gefunden hatten. Nun war es am Oberkommando zu entscheiden wie sie weiter vorgehen würden.
"Arkay, vielen Dank für die Unterstützung.", sagte Trey'lis als sie sich zum Sprung bereit machten.
"Keine Ursache. Auch wenn heute eigentlich nur meine Schilde die Arbeit verrichtet haben." Der B-Wing Pilot klang geknickt.
Fühlte er sich als Jagdpilot von den zivilen Schiffen im Raumkampf in den Schatten gestellt?
"Sie haben uns mehr als einmal vor Beschuss bewahrt. Glauben Sie mir. Im Netzwerk lernen wir schnell, dass nicht immer nur das Schwert den Sieg davon trägt. Oft ist es auch das Schild."
"Danke.", war die knappe Antwort. Doch Trey'lis meinte zu hören, dass Arkay sich entspannte.
"Gut. Wir haben die Sprungberechnungen abgeschlossen. Wir treffen und mit Hu'lya am Raumdock und sammeln weiter Informationen. Arkay, sie erhalten von uns den Bericht und überbringen ihn ihrem Geschwader. Weiterleitung an das Oberkommando. Warten wir ab welche Überraschungen noch in diesem Einsatz auf uns warten."
"Verstanden."
Die Antriebe fuhren hoch und die vier Schiffe sprangen geschlossen in den Hyperraum.
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Sedriss am Mi 23 Sep 2015, 11:25

Wolltest du nicht in Zukunft auf Storyberichte verzichten?  

Ich bin froh das du so inkonsequent bist.

Das wievielte Mal hast du dieses Trio nun zu 0 von der Platte gestellt. Das 3. Mal, oder!? TK-Totlach

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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Dexter am Mi 23 Sep 2015, 11:43

Nicht ganz...
Bei der ersten Begegnung wollte er eigentlich aufgeben als er zwei Phantome verloren hatte, hat dann aber doch weitergemacht und Eadan Vrill und sein Blitzwings noch gefressen.

aber die Rache kam mit Horn und Ionen-Blues

Also jetzt das zweite Mal...
Traditionen soll man ja pflegen TK-Totlach
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Darth Bane am Mi 23 Sep 2015, 12:51

Grandiose Story und spannender Spielbericht! Klasse!

Diese elenden Bothaner!

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"Begründer der Regel der Zwei - Sithmeister und X-Wing Enthusiast"
Die Sith-Kolumne - Taktiken, Listenbau und Sonstiges! Meine Gast-Beiträge auf dem Unicorn-Blog!
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Grimaldi am Mi 23 Sep 2015, 14:19

Sehr geiler Bericht! Schön geschrieben. Toll zu lesen!

Sedriss schrieb:Wolltest du nicht in Zukunft auf Storyberichte verzichten?
Ich bin froh das du so inkonsequent bist.
Dem ist nichts hinzuzufügen!

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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Dalli am Mi 23 Sep 2015, 15:02

Abgefahrener Sche**
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Ben Kenobi am Mi 23 Sep 2015, 15:44

*


*Da gibt es nichts weiter dazu zu sagen!

_________________

Hangar:
Imperium:
16x TIE Fighter, 7x TIE Advanced, 6x TIE Interceptor, 5x TIE Interceptor (181st), 5x TIE Interceptor (Imperial Guard), 4x TIE Bomber, 2x TIE Defender, 2x TIE Phantom, 2x TIE Punisher, 2x Lambda-Class Shuttle, 3x Firespray-31, 2x VT-49 Decimator, 1x Imperiale Sturmcorvette
First Order:
4x TIE/FO

Rebellen:
6x X-Wing, 2x A-Wing (Green Squadron), 2x A-Wing (Prototype), 6x B-Wing (Blue Squadron), 2x B-Wing (Dagger Squadron), 2x E-Wing, 3x HWK-260, 2x K-Wing, 2x YT-1300, 1x YT-2400, 3x Y-Wing, 5x Z-95 Headhunter, 1x GR-75 Medium Transporter, 1x CR90 Corvette,
Resistance:
2x T-70 X-Wing

Scum:
2x Agressor, 2x Khiraxz Fighter, 2x M3-A Interceptor, 4x StarViper, 1x YV-666, 3x Y-Wing, 6x Z-95 Headhunter

"A Guada hoits aus, und um an Schlechtn iss ned schod."
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Drachenzorn am Mi 23 Sep 2015, 16:07

Einfach toll - vielen Dank und gerne mehr, am besten jetzt
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Dexter am Mi 23 Sep 2015, 16:13

Danke für die lobenden Worte...das motiviert

Drachenzorn schrieb:Einfach toll - vielen Dank und gerne mehr, am besten jetzt

Moment...Spieltag 5 geht gerade online
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5. Spieltag

Beitrag  Dexter am Mi 23 Sep 2015, 16:39


Agent Trey'lis blickte hinaus zu den Sternen. 2 Wochen waren vergangen seit ihrem denkwürdigen Kampf gegen die Phantomstaffel. Sie hatten an einem Raumdock die nötigen Reparaturen durchgeführt und ihren Sieg gebührend gefeiert. Kre'fey war dabei ziemlich über die Stränge geschlagen. Bedachte man jedoch, dass er die Konfrontation nur mit unglaublichem Glück überlebt hatte, konnte man ihm dies nachsehen.
Das Allianzoberkommando hatte sich bereits zurückgemeldet und angekündigt den Sektor genauer zu untersuchen. Die Truppen würden verstärkt werden. Es war anzunehmen, dass die Phantomjäger einen Stützpunkt oder Träger in der Nähe haben mussten. Doch dies war aktuell nicht ihre Aufgabe. Agent Hu'lya, eine Legende unter den Bothanern des Spionagenetzes, war zu ihnen gestoßen. Er war einer der wenigen Bothaner die den Einsatz zur Beschaffung der Pläne des zweiten Todessterns überlebt hatte und genoss einen entsprechenden Ruf.
meine Rebellen:


Agent Hu'lya(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Trey'lis (16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Kre'fey(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Fey'lya(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)
Nun führte Hu'lya sie bei einem Einsatz an der zusammen mit weiteren Rebellenkräften durchgeführt werden sollte. Niemand geringeres als Han Solo würde sie bei dieser Mission anführen. Ziel war die Infiltrierung einer Transporterwerft welche im Verdacht stand dem Imperium Schiffskennungen zu verkaufen und Allianz- wie Zivilschiffe zu sabotieren.
Sie erreichten ein kleines Asteroidenfeld in dem einige Trümmer vergangener Schlachten trieben als die Ortung die ersten Signale empfing.
Ein YT-1300 und zwei Jagdmaschinen kamen auf sie zu.
seine Rebellen:

Han Solo (46)
Schwarmtaktik (2)
Chewbacca (Crew) (4)
C-3PO (3)
Millennium Falke (1)

Pilot der Gold-Staffel (18)
Zwillingslasergeschütz (6)

Airen Cracken (19)
Veteraneninstinkte (1)
Trey'lis hörte wie Hu'lya das Com aktivierte.
"General Solo, hier spricht...", begann Hu'lya, wurde jedoch von einer barschen Stimme unterbrochen.
"Sparen Sie sich das."
Es herrschte Stille.
Wieder begann Hu'lya: "General, wir sind hier im Auftrag...", erneut wurde er unterbrochen.
"Ich weiß ziemlich genau in wessen Auftrag sie hier sind. Ergeben sie sich oder wir eröffnen das Feuer?"
Hu'lya verstand nicht. Was lief hier schief?
"Wir senden unsere Kennung General. Ich versichere Ihnen, dass die Daten stimmen. Sie sprechen mit Agent Hu'lya."
"Nun das deckt sich leider nicht mit den Informationen die mir vorliegen."
Damit brach die Verbindung ab.
Start:
"Staffel abdrehen. Ich kontaktiere das Oberkommando. Halten wir uns von ihnen fern."
Hu'lya tippte hektisch Befehle in die Konsolen, seine Co-Pilotin tat es ihm gleich.
"Keine Verbindungen möglich. Wir sind abgeschnitten.", war die resignierte Antwort der jungen Frau.
"Unmöglich. In diesem Sektor gibt es Dutzende Comrelais.", unbeirrt tippte er Befehle ein, nur um wieder und wieder eine Fehlermeldung zu erhalten.
Runde 1:
"Halten wir sie auf Abstand. Erneut rufen. Was wollen sie machen? Uns einfach abschießen?", Hu'lya versuchte einen lockeren Ton anzuschlagen, doch am Gesicht seiner Aufklärungsexpertin erkannte er sehr deutlich, dass dies nicht im Ansatz funktionierte.
"Sie reagieren nicht auf unseren Funk. Weiterhin keinerlei Langstreckenkommunikation möglich.", war ihre nüchterne Ansage.
Kre'fey meldete sich per Funk: "Der Z dreht ein und schneidet uns den Weg ab. Was sollen wir tun?"
Runde 2:
Hu'lya Gedanken rasten. Was sollten sie tun? Sie könnten nicht einfach das Feuer auf hochrangige Offiziere der Allianz eröffnen. Aber sie würden sich auch nicht einfach abschießen lassen. Der Z-95 Jäger war heran. Dies war die letzte Gelegenheit auf eine friedliche Lösung.
"Waffen deaktivieren, Schilde runter.", befahl Hu'lya. Die Copilotin sah ihn entsetzt an.
"Sofort.", wiederholte der Agent drängend.
Die Transporter nahmen die Energie von Waffen und Schilden.
"Konzentration. Weiter rufen und auf Comsignale prüfen."
Runde 3 vorher:


"Keine Signale." Bedauern lag in der Stimme der Aufklärerin. "Sir, der Z eröffnet das Feuer."
Noch bevor Hu'lya den Befehl geben konnte aktivierten die Transporter die Schilde.
Kre'fey der Ziel des Angriffs gewesen war wich dem Beschuss aus...
Was tun?
Hu'lya wusste nicht was hier gespielt wurde. Aber was es auch war, kampflos würde er nicht untergehen.
"Energie auf die Geschütze. Feuer auf diesen Z konzentrieren."
Runde 3 nachher:
Der Jäger explodierte und die Stille auf dem Com drückte aus was Hu'lya empfand. Er blickte zu seiner Co-Pilotin die weiterhin die Comkanäle durchsuchte. Sie schüttelte resignierend den Kopf.
Keine Verbindungen. Ihnen blieb nichts als der Kampf. Für das "Warum" blieb jetzt keine Zeit. Hu'lya sammelte sich.
"Agenten des Bothanischen Spionagenetzes. Dies ist nicht das erste Mal, dass die Seiten in einem Kampf verschwimmen. Ich kann Ihnen weder sagen warum wir angegriffen werden, noch kann ich per Langstreckencom irgendeinen Außenposten oder anderes Schiff erreichen. Wir sind auf uns gestellt. Und wir werden kämpfen."
"Ja Sir.", klang es von allen anderen Schiffen aus den Lautsprechern.
Hu'lya fuhr fort.
"Wir gehen auf Distanz und versuchen den schweren Jäger loszuwerden."
Damit schob er die Regler nach vorne und alle Schiffe schafften Raum zwischen sich und ihren Verfolgern.
Runde 4:
"Zwillingsbeschuss durch den Y-Wing, vorsichtig.", rief Fey'lya.
Die enge Formation ließ ihm wenig Luft für Ausweichmanöver und eine der Salven löschte seine Schilde aus.
"Feuer erwidern", befahl Hu'lya.
Die Geschütze von Fey'lya und seinem eigenem Schiff feuerten zurück und brachten die Schilde des Y-Wing zum Zusammenbrechen.
"Formation durch die Asteroiden. Der Falke ist gleich heran, dann müssen wir ausschwärmen.", befahlt Hu'lya knapp und seine Staffel dreht ein.
Runde 5:
"Verdammt jetzt mach schon", murmelte Hu'lya vor sich hin. Seine Staffel glitt quälend langsam zwischen den Asteroiden hindurch. Wieder feuerte der Y-Wing und sie erwiderten den Beschuss. Doch Reichweite und Deckung sorgten auf beiden Seiten dafür, dass keine weiteren Schäden genommen wurde. Nur der Falke zog noch außer Reichweite gefährlich schnell um die letzten Trümmer herum.
"Hu'lya an Staffel. Wir nutzen den Asteroiden als Deckung. Wenn der Y-Wing herumzieht haben wir ihn."
Der Y-Wing zog tatsächlich eine Kurve um den Asteroiden und der Falke schloss auf.
Runde 6 vorher:
Noch aus dem Kurvenflug heraus eröffneten beide Feinde das Feuer. Hu'lya sah und spürte die Einschläge am eigenen Schiff und bei seiner Staffel. "Feuer erwidern. Konzentrieren sie sich auf den Y-Wing." Die Türme drehten auf das Ziel ein und gaben ihre Doppelsalven ab.
Runde 6 nachher:
"Aufteilen jetzt." Hu'lya gab Flugvektoren vor und seine Staffel begann die Formation aufzulösen.
"Kre'fey aufpassen.", rief Fey'lya als er erkannte, dass der Falke diesen als Ziel markierte.
Doch die Schüsse schlugen bereits in die Antriebssektion ein.
"Schotten die Front....", dann brach die Verbindung ab. Die getroffene HWK trieb handlungsunfähig im Raum während der Rest der Staffel das Feuer erwiderte.
Runde 7:
"Fey'lya Sie kommen zu weit ab. Drehen sie in unsere Richtung ab. Wir sind außer Reichweite." Hu'lya war so beschäftigt mit der Koordinierung der anderen beiden Schiffe, dass er das nahende Trümmerfeld nicht rechtzeitig erkannte und mit seiner Backbordseite beinahe ein treibendes Rumpfteil gerammt hätte. Er wirkte gestresst. Doch dies war ihm angesichts der Situation auch nicht zu verdenken.
Runde 8:
Die Transporter kamen nun wieder näher zusammen. Hu'lya musste mit ansehen wie weiteres Feuer auf die HWK von Fey'lya niederging und erwartete bereits innerlich, dass es das Schiff zerreißen würde. Doch der Schock blieb aus. Er und Trey'lis feuerten auf den großen Frachter und erkannten mit Freude mehrere Einschläge in der Hülle.
Runde 9:
"Hu'lya, drehen sie ab. Ich versuche den Falken zu blockieren.", klang Fey'lyas Stimme aus dem Com. "Vielleicht komme ich dicht genug heran um seine Geschütze zu blockieren."
Hu'lya gefiel das nicht, doch die Idee war gut. Könnten er und Trey'lis auf Abstand gehen, hätten sie eine Chance.
Die beiden intakten Transporter drehten ab und Fey'lya zog genau in den Flugvektor des Falken.
Runde 10 vorher:
Zu seinem Entsetzen erkannte Hu'lya, dass die HWK zwar dicht an den Falken heran kam, jedoch nicht so dicht, dass die Waffen das kleinere Schiff nicht hätten erfassen können. Sofort schoss der YT und die HWK zerbrach Mitschiffs in zwei Teile.
Runde 10 nachher:
"Feuer", befahl Hu'lya und erneut schlugen die Salven der Zwilliingsgeschütze in der Hülle des Frachter ein.
"Verdammt wie viel kann dieses Schiff noch einstecken.", rief Trey'lis wütend. Überall an der Hülle erkannte man brennende und schwelende Stellen doch das Schiff hielt weiter auf sie zu.
"Wir drehen nach backbord ab. Folgen Sie mir. Er kann nur einen von uns angreifen."
Die Antwort des anderen Agenten bestand aus einem kurzen: "Verstanden."
Beide Schiffe flogen nun versetzt vor dem Falken davon um anschließend wieder diese Formation zu verlassen.
Nur Augenblicke später war der Falke heran und eröffnete das Feuer auf Trey'lis. Die Tragflächen der Backbordseite trugen schwere Schäden davon. Sein Geschütz konnte den Gegner nicht erfassen, doch Hu'lya richtete seines aus und feuerte.
Die erste Salve ging unter dem Schiff vorbei, doch die zweite traf den YT in der Front. Das Schiff driftete ab. Kleine Explosionen rissen Stücke aus dem Rumpf und als sich das Schiff mit deaktiviertem Antrieb zur Seite neigte, konnten die HWK Piloten aufatmen.


Hu'lya war erleichtert und bestürzt zugleich. Fassungslos blickte er auf die treibenden Trümmer und Schiffe. Dann bemerkte er die drei blinkenden Anzeigen auf der Kommandokonsole.
Notsignale.
Es gab Überlebende.
Schnell tippte er auf die Punkte und erkannte, dass die Crews der HWKs scheinbar am Leben waren. Das dritte Signal kam vom Falken.
"Wir haben wieder eine Verbindung, meinte seine Co-Pilotin."
"Sofort ein Bergungsteam anfordern.", befahl Hu'lya. "Wir..." er brach ab.
Auf dem Schirm zeigten sich neue Signaturen. Schiffe im Anflug.
"Trey'lis, meine Scanner sind beschädigt. Können sie erkennen was da auf uns zu kommt?"
"Scanne anfliegende Schiffe.", kam die Bestätigung.
Doch es brauchte keinen Scan, denn plötzlich ertönte die Stimme von General Solo im Com.
"Solo an Hu'lya. Verflucht was war denn hier los?"
Solo?
"Identifizieren sie sich.", forderte Hu'lya mit trockenem Hals.
"Identifizieren? Wieso sollte ich...Chewie was zum Henker ist das?"
Der YT-1300 war heran und wurde von einer Staffel Z-95 begleitet. Sie umflogen das Wrack das vermeintlichen Falken.
Die Zs schwärmten aus und scannten die Wracks.
"General Solo, wir dachten diese Schiffe. Nun wir dachten das wäre der Falke. Wir wurden angegriffen."
"Und ein paar Bothaner in rostigen Transportern schießen eine feindliche Staffel zusammen. Nun, das erlebt man auch nicht alle Tage.", erwiderte Solo.
"Haben Sie eine Erklärung dafür?", fragte Hu'lya nach.
"Oh ja, die habe ich mein Freund.", meinte der General. "Wir wurden getäuscht. Sie erinnern sich an die Instandsetzungen nach dem letzten Gefecht? Nun scheinbar hat man uns einen Bären aufgebunden. Diese Station war es und ist es die den imperialen in die Hände spielt. Wie haben die Aufklärung vor ein paar Stunden erhalten. Aber scheinbar waren wir nicht schnell genug."
"General, meine Leute sind noch am Leben. Ich habe ein Bergungsteam angefordert. Aber.."
"Keine Angst wir haben Verstärkung im Schlepptau.", meinte Solo entspannt. "In einer Stunde stecken sie alle in Bactatanks und erholen sich. Nur die Schiffe können wir vergessen. Saubere Arbeit Hu'lya. Sie haben nicht umsonst einen großen Namen."
Der Anführer der Agentenstaffel atmete tief ein und aus. Sie waren also in eine Falle geraten aber sie hatten überlebt. Wieder...


Zuletzt von Dexter am Do 24 Sep 2015, 07:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Failix am Mi 23 Sep 2015, 17:48

Kaum spiele ich mal eine Saison nicht mit, verlieren die Leipziger Jungs nurnoch.
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Drachenzorn am Mi 23 Sep 2015, 18:05

Ich bin und weg - solch einen tollen Bericht liest man gern zum Feierabend, echt super geschrieben
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  BodeGier am Mi 23 Sep 2015, 18:39

Toller Bericht. Wenn man so galant beschrieben wird,  dann freut man sich ja schon auf ein nächstes Gefecht gegen Dich.  Viele Güsse  BodeGier
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Sedriss am Fr 25 Sep 2015, 13:57

Bin schon auf die weiteren Abenteuer der Fellknäule gespannt.

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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Dexter am Mi 14 Okt 2015, 17:17


Hu'lya überflog erneut die Anzeigen auf seiner Konsole. Seine Augen brannten und er kämpfte gegen die Müdigkeit an. Er lehnte sich einen Moment zurück und rieb sich die Lider. Mit dem letzten Einsatz war die vorangegangene Pause wie weggeblasen. Nach dem letzten Einsatz hatten die Agenten Kre'fey und Fey'lya zusammen mit ihren Besatzungen die Verletzungen auskuriert und waren dann für einige Zeit von der Phönixstaffel getrennt worden. Ihre Wege hatten sich getrennt und sie hatten versucht ihre Spuren bestmöglich zu verwischen.
Dann aber sahen ihre Vorgesetzten eine Chance und sie waren in den aktiven Dienst zurück gekehrt.
Zu ihrer Überraschung hatten die Rebellen einige Modifikationen an ihren Transportern durchgeführt. Den beiden neuen Schiffe, der Ersatz für die verlorenen Transporter, sah man den günstigen Preis an. Doch im Inneren warteten einige Überraschungen. Die Mechaniker hatten hinter der Cockpitsektion ein Notfallschott eingesetzt. Der gesamte vordere Bereich war verstärkt worden und redundante Lebenserhaltungen waren hinzu gekommen. Bergungsausrüstung komplettierte die neue Ausrüstung um eine Rettungskomponente. Hu'lya war beeindruckt.
Agenten des Bothanischen Spionagenetzwerks:


Agent Hu'lya(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Trey'lis (16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Kre'fey(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)


Agent Fey'lya(16)
Zwillingslasergeschütz (6)
Aufklärungs-Experte (3)
Und nun waren sie wieder im Raum und versuchten unentdeckt zu bleiben.
Sie hatten in den letzten 2 Wochen ein halbes Dutzend imperialer Stützpunkte und Einrichtungen infiltriert und ihre Beute war in der Tat der große Brocken gewesen, den sich das Oberkommando versprochen hatte. Flottenbewegungen, Einsatzplanungen, Finanzwege. Kurzum alles was man nur zusammentragen konnte. In diesem Sektor war das Imperium nun ein offenes Buch für den Geheimdienst. Und diese Informationen mussten nun schnell das Oberkommando bevor sie veraltet und somit nutzlos wären. Der Plan war klar. Sein Team hatte sich vor wenigen Stunden aus verschiedenen Systemen kommend gesammelt und würde sich mit einer zweiten Spionagegruppe treffen um die Informationen zu verteilen. Danach würde jede Gruppe die Informationen nochmals verschlüsseln und an weitere Gruppen weitergeben. Danach würden die verschiedenen Kanäle in der Zentrale zusammenlaufen und wieder ein vollständiges Bild ergeben. Doch bis dahin lag noch viel Arbeit vor ihnen.
"Haben wir schon irgendwelche Signale aufgefangen?", fragte er abermals seine Co-Pilotin. Die junge Menschenfrau schreckte hoch und ihre Finger tippten unsicher auf dem Schirm vor ihr herum. Sie sammelte sich und kontrollierte die Aufzeichnungen.
"Nein, Sir. Keinerlei Kommunikation. Wir sollten eigentlich schon eine Nachricht bekommen haben. Vielleicht wurde die Kontaktgruppe aufgehalten.", meinte sie.
"Möglich. Doch das gefällt mir nicht. Es wurden Gruppen gewählt die noch in keinerlei Kontakt zu uns standen.", meinte er grübelnd und fügte einen Augenblick später hinzu, "Zuverlässige Gruppen. Diese Operation ist zu wichtig, als dass sie nicht aus einem wichtigen Grund nicht kommen würden."
Hu'lya stand auf und ging einige Schritte im Cockpit umher. Das gefiel ihm ganz und gar nicht. Und dieses Gefühl hatte ihn schon mehr als einmal gerettet.
"Sir, wir nähern uns dem Treffpunkt. Die Koordinaten stimmen, nur...", ließ sie den Satz unvollendet.
"Nur was?"; Hu'lya war alarmiert und ließ sich in den Pilotensitz fallen.
"Ich habe Scannerechos.", setzte die junge Frau fort.
Da ertönte auch schon die Stimme von Trey'lis aus dem Com.
"Sir, hier stimmt etwas nicht. Wir haben Asteroiden und Trümmer auf dem Schirm."
Hu'lya hörte sehr wohl, dass sein Agent von der Mehrzahl gesprochen hatte. Der Treffpunkt war ein großer treibenden Asteroid mitten im Raum gewesen. Nicht mehrere und schon gar keine Trümmer.
"Erweiterter Scan. Strahlung, Restwärme alles was es gibt. Schild aktivieren."
Seine Befehle wurden sofort umgesetzt und die anderen drei HWK drehten in eine enge Formation ein.
Dann kamen die Ergebnisse die auf Hu'lyas Schirm zusammenliefen.
Die Trümmer, ihre Streuung und die schwach pulsierenden Punkte auf seinem Schirm bestätigten seine Vermutung.
"Unsere Kontaktgruppe wurde vernichtet. Der Asteroid wurde offensichtlich gesprengt und ich sehe Überreste von Annäherungsminen. Das war eine Falle. Wir müssen..."
"Feindkontakte. Vier schnell näher kommend. Scanne auf Identifikation...",schrie seine Begleiterin beinahe.
Instinktiv flogen Hu'lyas Finger über die Kontrollen. Waffen, Schild, Lebenserhaltung. Er aktivierte die Gefechtseinstellungen und das Schott in seinem Rücken verriegelte. Die Zusatzsysteme nahmen summend den Betrieb auf. Dann liefen die Ergebnisse des Scans über den Schirm.
Imperium:

Darth Vader (29)

"Mauler Mithel" (17)

"Nachtbestie" (15)

Colonel Vessery (35)
Ausmanövrieren (3)
"Vader", entfuhr es Hu'lya. Ja dieser perfide Plan passte zum dunklen Lord.
"Sir, sie gehen in Formation. Der Jagdbomber sperrt uns die linke Flanke.", meinte die Co-Pilotin. Alle waren wieder hellwach.
Start:


"Nach links abdrehen. Wir versuchen Vader und seine Flügelmänner in die Trümmer zu locken. Achten Sie auf den Jagdbomber.", befahl der Staffelführer und zog seinen Transporter herum.
Auf dem Schirm rasten die imperialen Jagdmaschinen heran. An Flucht war nicht zu denken.
"Versuchen Sie die Schiffe so früh wie möglich zu fokussieren. Feuer konzentrieren und auf Abstand bleiben.
Runde 1:


Zu Hu'lyas Überraschung drehte einer von Vaders Flügelmännern in Richtung des Jagdbombers ab.
Der hielt weiter auf ihre Staffel zu.
Auf dem Taktikschirm spannte sich eine schmale rote Linie zwischen Vaders Jäger und dem Schiff von Fey'lya.
Runde 2:
Die Waffen der feindlichen Jäger flammten auf und Fey'lyas Transporter taumelte zwischen den Schüssen hin und her.
Zur Beruhigung aller traf keiner der Schüsse. Die Türme der HWKs drehten ein.
"Konzentriertes Feuer auf den Advanced und seinen Flügelmann."
Ende Runde 2:


Hu'lya musste sich zurückhalten als er sah, dass Vaders Jäger im Feuer der Türme auseinanderbrach. Hatten sie gerade tatsächlich Lord Vader abgeschossen? Er konnte beinahe nicht daran glauben. Doch Vader hatte schon mehr als eine Schlacht überlebt während andere ihn für tot gehalten hatten. Doch es war jetzt nicht wichtig. Der Jäger stellte keine Bedrohung mehr da und nur das war wichtig.
Auch Vaders Flügelmann musste Treffer einstecken doch hielt stand.
Das Erstaunen seiner Piloten vernahm er am Rande, während er die Manöver der Feinde abzuschätzen versuchte.
"Sie sind so verflucht schnell. Formation auflösen?", fragte sein Stellvertreter.
"Ja, auflösen. Fey'lya versuchen Sie Ihre Flugvektoren zu blockieren. Vielleicht können wir sie durcheinander bringen. Alle anderen beschleunigen und abdrehen." Seine Piloten folgten den Befehlen ohne Widerworte. Hu'lya sah mit Sorge wie der Transporter von Fey'lya auf die Verfolger eindrehte. Diese Sorge wuchs als er erkannte, dass alle drei geschlossen auf dieses Schiff anflogen.
Runde 3:
Noch bevor es zu einer Gegenwehr kommen konnte, brach bereits das Schild der HWK zusammen und schwere Treffer rissen Teile der Hülle in Stücke. Doch die HWK feuerte tatsächlich zurück und überlebte den Beschuss. Schwer beschädigt aber noch flugfähig.
"Schwere Treffer. Wir müssen abdrehen. Noch so einen Treffer überstehen wir nicht.", kam die von Störgeräuschen überlagerte Meldung von Fey'lya an. Hu'lya musste sich entscheiden. Auf wen sollten sie sich konzentrieren.
"Ziel ist der Jagdbomber. Er ist die größere Gefahr. Konzentriertes Feuer. Jetzt."
Die Zwillingsgeschütze feuerten ihre Doppelsalven beinahe simultan ab.
Ende Runde 3:
Der Jäger platzte förmlich unter dem Beschuss und die verbliebene TIE/LN kamen bedrohlich näher. Doch Hu'lya sah ihre Chance.
"Fey'lya gehen Sie auf Abstand. Raus hier. Trey'lis drehen sie in die Bahn der TIEs. Stören Sie. Kre'fey und ich bleiben auf Abstand und versuchen den angeschlagenen TIE zu erwischen."
Wieder bedurfte es keiner weiteren Kommunikation.
Doch mit dem Manöver der TIEs hatte Hu'lya nicht gerechnet. Beide drehten scharf rechts auf die HWK von Fey'lya ein.
Sie wollten ihr verletztes Opfer anscheinend endgültig zur Strecke bringen.
Schon flammten die Blaster auf.
Hu'lya erkannte eine Aufflammen an der Frontsektion. Hatten sie es geschafft die versiegelte Sektion abzutrennen?
Dann schlug das Feuer der TIEs in die Antriebssektion ein und ein Feuerball zeugte vom Ende des gerade erst modifizierten Transporters.
"Feuer", befahl Hu'lya grimmig und als der bereits brennende TIE explodierte richteten sich die verbliebenen Schüsse gegen seinen Begleiter.
Ende Runde 4:



Hu'lya drehte auf die Explosionen ein und als diese verloschen waren starteten sie einen Scan.
Lebenszeichen. Hu'lya war erleichtert.
"Trey'lis, aktivieren Sie die Bergungsausrüstung. Kre'fey, wir überwachen den Raum. Haben wir Komunikation abgefangen?"
Alle verneinten und Hu'lya atmete auf. Sie würden Zeit haben für die Rettung.
Er überprüfte die Anzeigen. Die Anzeigen vom treibenden Wrack des Advanced waren unstet und Hu'lya verspürte ein ungutes Gefühl in der Nähe dieses Schiffs.
"Beeilung. Ich will hier schnellstmöglich verschwinden."
Seine Leute waren schnell. Nach einer Stunde war die Hülle des HWK-Wracks geöffnet, die Crew geborgen und versorgt.
Die neuen Modifikationen waren ihre Credits wert, soviel stand fest.
Während nach dem letzten Kampf seine Leute schnell in Bactatanks mussten um überhaupt zu überleben, waren es jetzt kaum mehr als Brüche und Schnittwunden. Sie waren rückblickend mit einem blauen Auge davon gekommen.
Als alle versorgt waren, sprengten sie letzten Wrackteile ihres verlorenen Transporters und flohen so schnell wie möglich von diesem unheimlichen Ort. Sie würden einen neuen Weg finden müssen um die Daten zu ihrem Ziel zu bringen.

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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Rafter2k am Mi 14 Okt 2015, 17:39

WoW da steckt ja liebe im Detail drin... super diese Spiel berichte

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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Drachenzorn am Mi 14 Okt 2015, 17:41

Sehr, sehr lesenswert!
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Fasekel am Mi 14 Okt 2015, 17:50

Sehr genial geschrieben Dexter und hHut ähhh Helm ab! Mach weiter so!!!
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Dexter am Do 15 Okt 2015, 10:25

Danke fürs Lob...

Ging diesmal schnell von der Hand..
War ja auch ein überraschend kurzes Spiel TK-Totlach

Die Würfel haben aber meinem Gegner wirklich weh getan.
Meine UND seine.

In der ersten Schussrunde 5 Treffer auf Vader und 2 auf den TIE. 7 von 8.
Auf den Defender brauchte ich mit 6 Angriffen, 6 Treffer und habe die auch bekommen
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Ecthelion am Do 15 Okt 2015, 22:23

Vier Runden?!
Das dürfte rekordverdächtig sein. Toller Bericht, danke!

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A mighty warrior, Ecthelion was a Captain of Gondolin, the Guardian of the Inner Gate
and one of King Turgon's chief lieutenants. However, he is best remembered for the remarkable feat of slaying
Gothmog, the Lord of the Balrogs, in single Combat. In that epic contest Ecthelion also fell.
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Vlohammer am So 25 Okt 2015, 14:11

Kein Wort, nur das...


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7. Spieltag

Beitrag  Dexter am Do 29 Okt 2015, 16:04


Garm Arkay war nun schon seit geraumer Zeit bei der Phönixstaffel und hatte als einer der ältesten Piloten einen gewissen Status in der Staffel inne. Bislang hatte er es jedoch vermeiden können den direkten Befehl über eine Gruppe Jäger übernehmen zu müssen. Nicht, dass er es sich nicht zugetraut hätte. Doch er flog lieber in einer Staffel mit als sie zu koordinieren. Lieber bekam er ein Ziel und jagte es als zu überlegen welcher Jäger und damit Pilot es mit welchem Gegner aufnehmen können würde. Doch nun hatte er nicht widersprechen können. Von allen anwesenden Piloten der Staffel, war er der mit der meisten Kampferfahrung. Die Bothaner die sie im aktuellen Einsatz unterstützten waren bereits wieder zu irgendeinem Einsatz abkommandiert worden. Eine Bodenaufklärung in einem benachbarten System.
Nur Augenblicke nach ihrem Abflug hatte es eine Einsatzbesprechung gegeben, denn das Allianzkommando hatte eine Nachricht von Dash Rendar erhalten der einige der durch die Bothaner beschafften Informationen zu ihren Gunsten genutzt hatte. Er hatte offenbar einen Konvoi aufgebracht. Die geladenen Waffen, Bauteile und Ausrüstung wurden ihnen zur Verfügung gestellt und Arkays Staffel würde nach einem Rendezvous mit Rendars Schiff dieses zum Stützpunkt eskortieren, denn es gab immernoch zahlreiche Patrouillen und imperiale Sympathisanten in diesem Sektor. Ganz zu schweigen von der Schwarzen Sonne die scheinbar auch ihre Staffel zum Ziel erkoren hatten nach einem der letzten Einsätze. Der B-Wing Pilot schaltete das Datapad aus. Er würde nicht mehr erfahren, egal wie oft er die Informationen über Treffpunkt und Flugrouten las. Gerade verstaute er es in einer seiner Taschen als einer der Y-Wing Piloten der Staffel den Mannschaftsraum betrat. Garm blickte zu dem Zabrak hinüber. Arym war das neueste Mitglied der Staffel und hatte seinen Jäger sogar selber mitgebracht. Über die Herkunft der Maschine hatte er noch nie ein Wort verloren. Er lächelte dann nur. Doch ein lächelnder Zabrak wirkte eher beängstigend als alles andere.
Garm schob die Gedanken bei Seite als Arym ihn erreichte.
"Sir?", begann Arym. Jetzt lächelte Garm. Niemand musste ihn förmlich anreden. Er war ein gleichrangiger Pilot. Doch sein Alter und sein ruhiges Auftreten ließen die jungen Piloten oftmals sogar salutieren.
"Setz dich.", versuchte Garm es freundlich doch erntete nur ein entschiedenes Kopfschütteln.
"Sir, wir haben unseren Einsatzbefehl bekommen. Die Maschinen sind fertig umgerüstet. Es geht los.", schilderte der junge Zabrak die Situation. Er schien aufgeregt. Garm nickte, stand auf und folgte dem Jüngeren in den Hangarbereich. Sie passierten die HWK-Transporter der Bothaner und Garm musterte die Aussparungen im Rumpf in denen üblicherweise die Zwillingsgeschütze saßen. Wenige Meter weiter erreichten sie die Jäger welche bereits in den Startbereich verbracht worden waren. Das Licht fiel durch die große Hangaröffnung in die Halle und ließ die vier Jagdmaschinen beinahe leuchten. Die beiden verbliebenen Y-Wings waren bereits durch Corynn Dibella und Halen Zenithar bemannt. Die beiden grüßten ihren Staffelführer, gaben der Bodencrew das Okay und begannen mit den Startvorbereitungen. Garm musterte die Schiffe als sie langsam zum Hangartor verbracht wurden. Die neuen Türme waren auf den Y-Wings noch nie zum Einsatz gekommen. Die ausgebauten Autoblastergeschütztürme standen verhangen an der linken Wand des Hangars. Garm hoffte darauf, dass sich diese Idee nicht als die Falsche herausstellen würde. Er hatte sie ja bereits im Einsatz gesehen, doch war der Meinung, dass sie nicht für ein Schiff wie dem Y-Wing gedacht waren. Sie hatten bislang immer den Nahkampf gesucht, wenn es zum Kampf gekommen war und da waren die Türme nutzlos. Nun ja...es war nicht seine Entscheidung gewesen. Seine Bedenken waren gehört worden. Die Gegenargumente waren ebenso schlüssig und letztlich war er in der Situation die er eigentlich bislang genossen hatte. Er führte einen Befehl aus.
An seinem Schiff angelangt legte er alles überflüssige in die kleine Box auf einem der Rollwagen. Datapad, Schlüsselkarten und Kleinkram den man im Laufe einer Tages ansammelt. Dann stieg er ins Cockpit und hob den Daumen in Richtung der Bodencrew. Sein Schiff wurde gedreht und ebenfalls in die Mitte des Hangars gefahren. Dibella und Zenithar waren bereits gestartet und gerade schob sich der dritte Y-Wing aus dem Hangar ins freie als Garm den Vorstart aktivierte. Das Cockpit verschloss und versiegelte sich. Die lärmende Umgebung des Hangars blieb zurück und er genoss das sanfte Brummen als der Repulsor die Arbeit aufnahm und das Schiff vom Schlepper trennte. Das immer wieder kribbelnde Gefühl des Schwebens durchlief ihn und er ließ sich bereitwillig in den Sitz drücken als er das Schiff beschleunigte. In wenigen Augenblicken fiel der Boden unter ihm zurück und er jagte dem Schwarz des Alls entgegen.
Garm atmete erleichtert aus und überflog die Anzeigen. Die Routine kehrte zurück und er fühlte sich dabei sehr wohl. Die Sprungberechnungen wurden von Dibella übermittelt. Garm öffnete einen Kanal.
"In Ordnung. Wir wissen was zu tun ist. Wir holen diesen Transporter ab und sehen zu, dass wir verschwinden. Nach Ankunft sofortige Berechnung des Rücksprungs. Bleiben wir wachsam.", wies er seine Schiffe an.
Die anderen Piloten quittierten die Befehle. Noch einmal atmete Garm tief ein und aus bevor er den Sprungantrieb aktivierte. Die Y-Wings verschwanden im Hyperraum als sein Antrieb hochfuhr und einen Bruchteil später war auch der B-Wing verschwunden.
Phönixstaffel:

Garm Arkay(22)
Ionenkanonen (3)

Corynn Dibella (18)
Zwillingslasergeschütz (6)
R2 Astromechdroide (1)

Halen Zenithar(18)
Zwillingslasergeschütz (6)
R2 Astromechdroide (1)

Arym Kynareth(18)
Zwillingslasergeschütz (6)
R2 Astromechdroide (1)
Garm war während des Fluges in einen leichten Dämmerschlaf gefallen und erwachte als die Ankunftsmeldung ertönte. In wenigen Augenblicken würden sie in den Normalraum zurückfallen. Er straffte sich und versuchte so weit es eben ging seine Muskeln zu bewegen. Das war eines der unangenehmen Dinge beim fliegen. Die Enge im Cockpit während eines Sprungs. Er deaktivierte den Hyperraumantrieb und sein Schiff fiel in den Normalraum zurück. Er ließ den Kopf kreisen und spürte das Knacken der Wirbel. Er startete einen Scan. Die Y-Wings waren an seiner rechten Seite und meldeten ihr okay. Dann erkannte er ein weiteres Echo.
"Garm Arkay ruft Outrider, kommen.", versuchte er es neutral.
Der Transporter beschleunigte. Doch mehr als ein Rauschen war dem Com nicht zu entlocken.
"Kynareth an Arkay", meldete sich der Zabrak. "ich habe einen weiteren Kontakt auf Steuerbord. Jagdmaschine. E-Wing mit Allianzkennung."
"Horn? Er war doch der Flügelmann von Rendar.", meinte Arkay grübelnd und öffnete nun alle Kanäle. "Phönixstaffel an Allianzschiffe. Bitte identifizieren sich sich"
Gegner:

Corran Horn (35)
Veteraneninstinkte (1)
Feuerkontrollsystem (2)
R7-Astromech-Droide (2)
Verbessertes Triebwerk (4)

Dash Rendar (36)
Einsamer Wolf (2)
Schwere Laserkanone (7)
Lando Calrissian (Crew) (3)
Gegenmassnahmen (3)
Outrider (5)
Doch eine Meldung blieb weiterhin aus. Arkay wurde vorsichtig. Ihre Staffel wurde schon einmal in eine Falle gelockt. Er fragte sich ob es hier ähnlich gelagert war. Er musste sich entscheiden. Genau vor so einer Situation hatte er Bedenken gehabt als er die Führung hatte übernehmen müssen. Was sollte er tun. Die unidentifizierten Schiffe kamen näher und ihre Sprungberechnungen waren noch nicht abgeschlossen. Er zögerte. Ein letztes Mal versuchte er Kontakt aufzunehmen, doch vergeblich.
"Arkay an Staffel. Formieren. Schilde aktivieren, Waffen in Bereitschaft. Wenn sie unser Fell wollen, müssen sie an unseren Krallen vorbei.", er hatte diesen Spruch von einem der Bothaner aufgeschnappt. Seinen Piloten schien er zu gefallen, wenn er die grimmigen Antworten richtig interpretierte. Die Ys formierten sich und Garm ließ sich etwas abseits driften.
Aufstellung:
"Da ist ein Korridor zwischen den Trümmern. Maximale Beschleunigung. Macht ihn dicht. Ich fliege außen herum und versuche wieder in die Formation zu kommen.", befahl und die Jäger zogen davon um die sicheren Korridore zu verstellen. Auf ihrer rechten Flanke kam der E-Wing heran. Der YT blieb auf Kurs doch außer Waffenreichweite. Garm war darüber nicht unglücklich, denn die schweren Laser des Transporters würden ihren schwerfälligen Schiffen übel zusetzen.
Runde 1:
"Y-Wing Geschwader links eindrehen, Beschleunigung zurück und Droiden in die Steuerung einbinden.", gab Garm seinen Piloten ihr Handeln vor und drehte mit einem langsamen Manöver und einer Fassrolle in deren Formation ein. Zu seiner Überraschung drehte der Transporter nicht ab. Im Gegenteil. Er beschleunigte weiter und versuchte in ihre Formation einzubrechen.
Runde 2:
Die Türme beider Seiten waren zu dicht beieinander um sich zu beschießen, doch die Primärwaffen würden ihren Dienst tun. Garm erkannte den E-Wing der nun in Waffenreichweite war und auf Dibella feuerte. Einiges an Beschuss verpuffte in dem Trümmerfeld zwischen den Schiffen, doch die Schilde flackerten ganz kurz. Erwartungsgemäß schwiegen die Waffen der Outrider. Garm zögerte einen letzten Moment und gab den Befehl zum Angriff. Zenithar konnte lediglich ihr Turmgeschütz auf den E-Wing ausrichten und schwächte dessen Schild während der Rest der Staffel den YT fokussierte. Doch der Transporter aktivierte Gegenmaßnahmen und entging einigen möglichen Treffern durch die Schutzvorrichtungen. Garm fühlte sich nicht wohl dabei gegen dieses Schiff zu kämpfen doch er wurde das Gefühl nicht los, dass eine Seite auf einen Trick hereingefallen war. Doch solange niemand auf sein Rufen reagierte, konnten sie nur um ihr Leben kämpfen.
Er schätzte den Raum zwischen seinen Schiffen und dem Transporter ab und befahl den Y-Wings ein äußerst kompliziertes Manöver. Sie sollten maximal beschleunigen und dabei ihr Schiff in die entgegengesetzte Richtung ausrichten. Er hoffte, dass der Raum reichen würde und wurde mit einem Erfolg belohnt. Er selbst fuhr alle Energie in die Schilde und steuerte nach steuerbord. Er hoffte den YT zu blockieren und vielleicht den E-Wing ionisieren zu können. Also drehte er scharf rechts ein und setzte erneut zu einer Fassrolle an. Ein Manöver wie geschaffen für seinen Jäger. Tatsächlich erkannte er die Outrider so dicht in seinem Heck, dass sie verzögern musste. Trotzdem war ihr Weg blockiert. Der E-Wing suchte seinen Weg um die Trümmer herum.
Runde 3:
Garm erfasste den Jäger mit den Ionenkanonen als dieser und der YT auf Dibella feuerten. Die Schilde brachen zusammen und einige Treffer schlugen in die Hülle ein. Der Schockmoment verging und der Y-Wing hielt stand. Dann feuerten die Phönixe zurück.
Die Schilde des großen Schiffs brachen zusammen und die bläulich schimmernde Energieladung der Ionenkanonen entluden sich auf dem E-Wing. Das war ihre Chance, das Schiff würde einen Moment nicht steuerungsfähig treiben und sie könnten sich auf seine Bewegung einstellen. Schweren Herzens gab Garm die Blockade des Frachters auf, zog nach Backbord herum und erfasste den E-Wing. Den Ys befahl er Dibella nach Möglichkeit zu decken. Tatsächlich schafften sie es alle aus dem Feurwinkel des E-Wings heraus. Doch hinter ihnen ging der YT-2400 auf Abstand und seine schweren Laser fuhren herum.
Runde 4:
Wieder ging der Beschuss gegen den angeschlagenen Y-Wing von Dibella und fügte ihm weitere Schäden zu, doch noch immer hielt er stand. Garm konzentrierte sich auf seinen Schuss und feuerte auf den E-Wing. Auch Aryms Zwillingsgeschütz feuerte und die Energieentladungen fraßen sich durch die Hülle des Jägers. Seine Trümmer vermischten sich mit denen auf die sein Schiff zugesteuert hatte.
Ende Runde 4:
"Dibella auf Abstand gehen. Kynareth, Zenithar weiter am Transporter dranbleiben. Ich drehe ab und versuche seine linke Flanke zu erreichen.", gab Garm an seine Staffel weiter. Wohin würde der Transporter fliegen?
Garm entschied sich für die richtige Seite und beschleunigte. Er würde eine Weile nicht schießen können, doch im rechten Moment hoffte er mit einer erneuten Wende den Transporter zu erwischen. Dieser drehte recht hart ein und mit Schrecken erkannte Garm, dass Dibella in Waffenreichweite war. Die Einschläge der schweren Laserkanone schnitten die linke Antriebsgondel vom Rumpf und nur weil der Jäger jetzt trudelte verfehlten die weiteren Entladungen.
Runde 5:
Automatisch setzten sie den Notruf ab. Die Protokolldaten der Droiden wurden ebenfalls übermittelt. Doch der Kampf tobte hier und jetzt. Jetzt galt es zu überleben.
"Dranbleiben. Macht ihm Druck. Die Schilde sind hinüber. So stabil ist er auch wieder nicht. Bereite Wende vor.", befahl Garm und beschleunigte seinen Jäger um in weiterer Folge eine Wende anzusetzen. Die verbliebenen Schiffe waren alle noch intakt. Ihre Chancen standen gut. Die Y-Wings drehten bei und jagten ihre Maschinen durch die treibenden Trümmer.
"Verdammt" entfuhr es Kynareth als ein großer Metallteil gegen die linke Antriebsgondel schlug. Doch der Schild fing den Schaden auf.
Gleich darauf schlug der Beschuss des Transporters in sein Schiff ein. Doch die Schilde hielten stand. Gerade noch.
Die Zwillingsgeschütze eröffneten das Feuer. Die Schüsse schlugen durch die Panzerung und als die Hecksektion getroffen wurde explodierte das Schiff in einem gleißenden Ball aus Feuer.

Doch keine Jubel brandete auf wie üblich nach einem gewonnenen Kampf. War es wieder eine Falle? Garm zog seinen Jäger in einer Schleife herum und alle Schiffe schlossen zum driftenden Y-Wing auf. Arkay manövrierte seinen Jäger geschickt heran und konnte die Pilotin erkennen. Sie tippte auf ihren Helm auf Ohrhöhe und zeigte mit dem Daumen nach unten. Dann deutete sie auf sich und richtete den Daumen nach oben.Garm atmete auf. Sie war soweit okay.
Während des Begleitflugs setzten sie regelmäßig Informationen über ihre Position ab. Es blieb still auf dem Com.
Dann fiel ein Rettungsteam mit einem Transporter zurück in den Normalraum. Die Bergung verlief ohne Zwischenfälle und alle Schiffe sprangen in Richtung Heimathafen in den Hyperraum.
Erst eine Woche später konnte die Situation erklärt werden als die Bothaner wieder zurück im Stützpunkt waren. Die Schiffe waren gestohlen und weder Rendar noch Horn an Bord. Die schwarze Sonne hatte einen kleinen Stützpunkt der Allianz überfallen und sowohl Schiffe erbeutet als auch Piloten als Geiseln genommen. Unter ihnen eben auch Rendar und Horn. Als sie in den Aufzeichnungen der Schiffe Daten über das bevorstehende Treffen mit der Phönixstaffel gefunden hatten, waren die Outrider und der E-Wing mit Piloten der schwarzen Sonne aufgebrochen um die Staffel in einen Hinterhalt zu locken.
Wenige Tage später gab es die nächste Einsatzplanung. Sie würden den Stützpunkt zurückerobern. Dazu würde die Staffel Raumaufklärung durchführen und feindliche Jäger ausschalten um den Einsatz von Bodentruppen vorzubereiten. Es war davon auszugehen, dass der Abschaum wohl zu aller erst auf die vorhandenen und einsatzfähigen Allianzschiffe zurückgreifen würde ohne eigene Ressourcen nutzen zu müssen. Zumindest was Schiffe anging. An Piloten schien es ihnen nicht zu mangeln.
Nach der Besprechung war klar, dass dies in diesem Sektor vorerst der letzte Einsatz sein würde.
Sie würden verlegen müssen. Zu sehr waren sie durch ihre Aktionen ins Visier ihrer Feinde geraten. Sei es das Imperium oder die Unterwelt. Doch jetzt war eine Auszeit angesagt, bevor es zum letzten Einsatz gehen würde. Die Piloten trafen sich in der Messe und stießen auf die Genesung von Corynn Dibella an. Sie hatte einige Tage im Bactatank verbracht und war heute entlassen worden. Garm konnte sich vor Glückwünschen kaum retten und hatte seine Feuerprobe als Staffelkommandant bestanden. Doch so schnell würde er diese Rolle nicht wieder übernehmen wollen. Doch was die Zukunft bringen würde, konnten sie in diesem Moment nicht wissen. Und sie wollten es auch nicht.
Und so feierte die Phönixstaffel einen weiteren Sieg und vergaß für einen Moment die Irrungen und Wirrungen dieses Bürgerkriegs.
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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

Beitrag  Sedriss am Fr 30 Okt 2015, 10:44

Wieder rmal ganz großes Kino und tolle Blocks!

Ich hätte schwören können das das ne knappere Kiste wird, aber dein Gegner hat dir mit einigen Manöver ja gut in die Karten gespielt. Das er mit Dash tjostet hätte ich nicht erwartet.  

Damit bist du ja schon recht sicher in den Playoffs. Gratulation!

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Re: Dexters Ligaspiele 3. Saison

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