[Armada] Regional Berlin Bericht vom 28.05.2016 - Herendon

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Beitrag  Herendon am Di 31 Mai 2016, 00:20

Das Regionalturnier in Berlin ist rum, und ich habe mir einen Sonntag Erholung gegönnt. Schaun mer Mal, an was ich mich erinnere.

Vorweg möchte ich hervorheben, dass ich mit dem Funtainment in Berlin als Austragungsstädte zufrieden bin. Es geht in einigen belangen besser (zum Beispiel bezüglich des Schiedsrichters und der Planung im Vorfeld), aber als Schauplatz für ein Turnier (Platz, Freundlichkeit und Material) besuche ich es gerne wieder.  

Spiel 1
Es trafen sich also 9 Mann, wobei  der weiteste aus Hamburg angefahren war. Während mein Mitreisender Tokra sein Bye aus einer Storechampionship nutzte, kreuzte ich mit besagtem Daniel aus Hamburg die Turbolaser. Wir hatten schon mal das Vergnügen im Winter, und es begann eine ganz freundliche Partie.
Hier mal die Flottenlisten:

Herendon:

Carrier Group Delta (396/400)                                      

Imperium-Klasse (110 + 4)
+ Signalverstärker (4)

Gladiator II-Klasse (62 + 29)
+ Skrupellose Strategen (4)
+ Antriebstechniker (8)
+ Angriffserschütterungsraketen (7)
+ Vernichter (10)

Sturm-Klasse (44 + 26)
+ Admiral Screed (26)

TIE-Turbojäger (12)
TIE-Turbojäger (12)

Major Rhymer (16)
TIE-Bomber (9)
TIE-Bomber (9)
TIE-Bomber (9)

Firespray-31 (18)
Firespray-31 (18)
Firespray-31 (18)

Daniel hatte folgendes:
MC80 „Trutz“ mit Ackbar
2 Angriffsfregatten Mk2 mit Bordschützen
2 yt2400
4 A-Wings

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Ich wählte die Initiative und die Mission überlegene Position – was mir mit meinen vielen Bombern sicherlich zu gute kommen würde. Mein Imperium nahm selbstbewusst die Mitte des Spielfelds ein und die Rebellen bereiteten sich auf der rechten Spielfeldhälfte darauf vor mich zu umkreisen. Der ISD als Zentrum der Flotte schwenkte daraufhin  nach rechts ein und der Gladiator wechselte auf seine linke Seite um sich zum Angriff zu formieren. Tapfer warfen sich zwei YT Transporter und ein Y-Wing in den Weg und kämpften verbissen während die anderen drei noch die Nahverteidigung der Trutz übernahmen. Grüne Turbolaser zuckten durch das All als der Gladiator vorbeirauschte und skrupellos Freund wie Feind traf. Als der Rauch sich legte war von den Helden der Allianz nichts mehr übrig. Admiral Screed befahl den Angriff auf die Trutz und während die Angriffsfregatten nur hilflos zusehen konnten, wandten sich die TIEs ungehindert dem Flaggschiff zu.  Bemüht ihrem Admiral zu helfen legten sie ein Flakfeuer aus, welches die TIE Piloten übel durchschüttelte. Dennoch flogen sie begleitet vom Gladiator weiter. Dem versagten die Schilde, Der Alarm schwerer Hüllenbrüche hallte durch das Schiff als er direkt am Heck des MC80 vorbeizog und seine ganzen Raketen entlud. Er kam nicht ganz außer Reichweite der Turbolaser. Zu Beginn der nächsten Phase der Schlacht war es nun haarig. Die Schilde des Rebellen waren Großteils zusammengebrochen. Es fehlten noch etwa 6 Rumpfpunkte.
Ich könnte den Gladiator aktivieren und in Sicherheit bringen, oder den ISD aktivieren und zusehen das Flaggschiff mit Staffeln auf mittlere Entfernung in ein driftendes Wrack zu verwandeln. Screed entschied sich für letzteres.  Und es wurde eine Punktlandung.
Mit dem Verlust von Ackbar verloren die Angriffsfregatten einen Großteil ihres Gefahrenpotentials. Aber der Gladiator konnte sich nicht mehr ins Gefecht wagen und auch die Staffeln hatten inzwischen übel Schaden genommen, so dass ich zwar noch ein paar Schüsse ins Heck absetzen konnte, aber keine Angriffsfregatte mehr vernichtet habe. Alles in allem ein deutliches 9:1, bei dem sich Daniel aber unter Wert geschlagen hat.


Spiel 2
Durch das 9:1 und einen Bug in der hauseigenen Turniersoftware des Verlags welche ein Bye auch mit 9:1 behandelte, stand die nächste Runde gegen Tokra an.  Ich muss hier etwas ausholen: Das ist das vierte Mal das wir auf einem Turnier gegeneinander spielen. Er mit der identischen, ich mit einer sehr ähnlichen Flotte. Bisher steht es zwei zu eins, aber wir kennen das Verfahren. In der Regel zerstöre ich zunächst den Victory, welcher deutlich einfacher zu vernichten ist. Beim letzten Mal hat der Demolisher mit den Strategen überdies sehr kurzen Prozess mit seinen Namenhaften TIEs und Abfangjägern gemacht. Aber der Staffelkampf hängt sehr von der Initiative ab. Also versuchte ich dies Mal etwas anderes.

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Er gewann den Münzwurf und entschied sich für die Initiative, musste dafür aber Aufgrund von überlegener Position zuerst aufbauen.  EEs würde also Bonuspunkte für Schüsse ins Heck geben – ein Spaß für die ganzen Bomber.  Tokras genaue Liste wollte er ohnehin noch posten, hier soll es reichen zu sagen das er  4 Bomber sowie einen Mix aus Howlrunner, Mauler Mithel und Tie 3 Abfangjägern ins Feld führt welche durch Flugkontrolle auf 6 Angriffswürfel kommen. Als Träger fungieren ein Victory mit Turbolaser Reroute Circuits (und Captain Needa) und ein ISD II mit ECM und Jäger buffender Ausrüstung kommandiert von Tarkin.
Der Plan war wie folgt: da wir uns normalerweise ab der zweiten Runde beharken ich aber nicht den Erstschlag hatte, wollte ich das Gefecht möglichst lange verzögern und seine Befehle ins leere laufen lassen. In den letzten Runden sollte dann der ISD zerstört werden.
Und folgerichtig flog ich langsam, bremste zeitweilig auf null und deckte meine eigenen Jäger mit der FLAK des Gladiator und des ISD, lauerte mit dem Raider. 4 Runden lang manövrierten wir Staffeln hin und her. Ich deckte Anflugvektoren mit den Turbojägern, er wechselte die Seiten. Schließlich begann das Hauen und Stecken mit einem Angriff seiner Bomber auf meinen Turbo. Da es nicht das Schiff traf war mir das Recht. Im Gegenzug flogen die Firesprays los dann die Interceptoren, und jetzt gab’s ein ganz wildes hauen und stechen. Dann schwenkte der Gladiator um, drehte der ISD bei um den Plan in die Tat umzusetzen. Soweit hatte er funktioniert – doch ich verlor mein Ziel aus den Augen. 1. Verpasste Chance: Im Anflug auf den ISD nahm ich den Schuss des Gladiator nach der Bewegung nicht auf den ISD, sondern auf die Staffeln in der Hoffnung seine Charaktermodelle anzukratzen, und in der nächsten Runde auszuschalten. Dumm nur, das ich ziemlich blöd würfelte und nix wirklich bei rum kam. Zweite verpasste Chance war ein Schwarm Bomber die ich zur Unterstützung gegen die Interceptoren warf – anstatt sie auf mittlere Reichweite schon mal auf den ISD einschießen zu lassen. Kam auch nicht viel bei rum. Zu Beginn der 6. Runde hatte ich kaum noch Staffeln. Seine hatten bei dem Versuch versagt dem Gladiator ins Heck zu schießen und noch Siegpunkte einzustreichen und ihn zu vernichten. Ein Wegfliegen stand nicht zur Debatte. Das Spiel stand gegenwärtig durch die verlorenen Staffeln zu meinen Ungunsten. Ich musste etwas riskieren um zumindest den ISD vernichten. Dann wäre es egal dass der Gladiator, der schon drei Schadenskarten hatte, das zeitliche segnete. Ich könnte ihn ohnehin nicht vor den Bombern retten wenn der ISD noch einen Staffelbefehl hat. Also begann der Gladiator die Runde, schoss eine Breitseite und zog rum ins Heck… um festzustellen, dass er den ISD nicht mehr in den Frontfeuerwinkel bekam. Mea Culpa, das war Chance Nummer 3.
Der VSD mit den Turbolasern konnte gar nicht mehr verfehlen und zerlegte ihn in rauchende Einzelteile. Das einzige was ihn gerettet hätte wären zwei Leerseiten gewesen. Tokras ISD zwei fehlten noch 7 Schadenspunkte. Das musste jetzt mein ISD leisten. Ich hoffte auf eine Zielgenauigkeit und schaffte beides: 7 Schadenspunkte und eine Zielgenauigkeit. HURRA! – blöd nur das ich das ECM völlig vergessen hatte. Nach dem stabilisieren überlebte der ISD mit drei verbliebenen Hüllenpunkten. Ein weiterer Angriff… Und ich hätte drei Chancen dazu gehabt.  So endete es in einem 8:2 gegen mich, bei dem trotz sehr vieler Bomber fast kein Einsatzzielmarker Sonderpunkte gab.  Ich muss hier noch mal betonen dass es ein verdammt taktisches, und sehr intensiver Match war. „vier Runden ist nicht viel passiert“ sagt sich jetzt zwar einfach, aber es ist eins von, ich glaube, zwei Turnierspielen, wo ich mit über zwei Stunden an den Rand des Timelimits kam. Ächz. Die Mittagspause brauchte ich dringend.

Spiel 3
Mit 11 Turnierpunkten musste ich jetzt im Letzten Spiel noch mal möglichst viel abräumen um nach oben zu kommen. Der Turniersieg war allerdings weg.
Beim letzten Spiel sah ich mich 4 Staffeln B-Wings, zwei X-Wing und ich glaube drei A-Wings gegenüber. Angeführt von der MC80 „Unabhängigkeit“ mit XI7 Lasern. Antriebstechnikern und Mon Mothma bauten  sich gegenüber noch die Tantive IV mit Leia und auf der anderen Seite die „Vorraussicht“ (MC30) mit Angriffsprotonentorpedos auf. Ich wählte die Initiative und wir spielten seinen Präzisionsschlag.

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Ich sah gleich zu Beginn meine Chance die Tantive aus dem Spiel zu nehmen.  Sie stand dem Gladiator und dem ISD gegenüber.  Schon zu Beginn der zweiten Runde könnte der Gladiator sie aufs Korn nehmen also gab ich gleich Vollschub, und plante den Erstschlag mit den Bombern zu Beginn eben dieser zweiten Runde.  Dankenswerter Weise, und eigentlich auch ohne echte Wahl wenn er sie in Reichweite der „Unabhängigkeit“ halten wollte, schwenkte die CR90 passend ein. Die B-Wings platzierten sich mit dem Staffelbefehl zwar rechtzeitig im Weg, die X-Wing und A-Wing Staffeln verwickelten imperiale überall in den Nahkampf, aber eben nicht alle.  Alle Torpedoluken öffnen, FEUER!
Die Breitseite nach der Bewegung zerstörten Großteils die Schilde und ließen die Tantive mit zwei Rumpfpunkten zurück. Leia schaute voller Hoffnung auf den Jagdschutz, doch es ergaben sich genug Lücken. Ein Torpedobomber und eine Firespray kamen in Position und trafen den Reaktor. Die MC80 ortete, das sich Rettungskapseln lösten bevor Sekundärexplosionen des Hauptreaktors das Schiff gänzlich zerrissen. Dann erwiderte sie das Feuer auf lange Reichweite, ohne viel zu bewirken. Während die Torpedofregatte versuchte einzuschwenken was die Manöverdüsen hergaben und meinen Raider jagte, deckte der MC80 die Staffeln mit Flakfeuer ein, konnte aber nie besonders viel erreichen. Der ISD und Gladiator standen dafür günstiger. Und auch wenn Schubbefehle von Nöten waren, so schaffte der dicke Pott es schließlich sauber hinter der MC80 einzuparken – nur um dann zu sehen das diese mit den Antriebstechnikern schon in der nächsten Runde wieder quer zu ihm stand. Screed trommelte ungehalten auf dem Kommandopult während seine Untergebenen weitere Befehle übermittelten.
Der Gladiator schoss durch die Trümmer der Rebellenjäger hindurch um dem MC80 den Weg abzuschneiden. Ihm folgten fast alle Staffeln. Einzig die Signale von Major Rhymer und Bomberstaffel Rho waren erloschen und Lamda Rettungsfähren wurden entsandt um nach ihnen zu suchen. Sehr zum Unbill der Voraussicht wurde sie einfach ignoriert, und schaffte es auch nicht mehr ins Gefecht zu gelangen. Die Höhe des Sieges entschied sich nun im Kampf des G „Zerstörers“ mit der „Unabhängigkeit“. Der Captain ergriff die Initiative und parkte erfolgreich mitten im Weg,  und die Frontaldeflektoren brachen unter dem Ansturm der Explosionen zusammen. Unterstützt von schwer gebeutelten Bomberverbänden hatte die MC80 am Ende der Runde zwei Rumpfschaden, war aber dank eines Navigations-Kommandos am „Zerstörer“ vorbei gekommen und hatte ihn nun in der Breitseite. Dieser war aber vorher dran, und ließ ihn mit der Doppelsalve nicht entkommen. Der Rest ist Staub und Trümmer. Dank einiger umgewandelter  Schadenspunkte durch den Präzisionsschlag schrappte ich 10 Punkte am 10:0 vorbei, aber das war zu verschmerzen.
Es lief nicht wirklich viel gut für den Rebellen in diesem Spiel. Nicht weil er besonders schlecht gewürfelt hat oder ich besonders gut, sondern einfach weil die Reichweiten und Feuerwinkel immer einen Tick besser zu meinen Gunsten standen. Dazu ein taktischer Fehler mit der Tantive IV zu Beginn, und ich konnte die ganze Zeit den Druck aufrechterhalten.

Am Ende Gewann Tokra mit 26 Punkten vor mir mit 20 und Dennis (meinem Gegner aus der ersten Partie) auf dem dritten Platz mit 19 Turnierpunkten. Durch Tokras Sieg im Finale konnte ich noch auf den zweiten Platz vorrutschen.

Fazit: Ich bin zufrieden mit meiner Liste und dem Turnierverlauf insgesamt.  Gegen Tokra ist mein Plan nicht aufgegangen.  Aber ich habe meine Fehler identifiziert und kann es beim nächsten Mal entsprechend besser machen. Vor allem war es aber einfach schön über das Hobby zu quatschen, mit neuen Leuten zu spielen und noch mehr Kontakte zu knüpfen. Bis zum nächsten Mal!
Herendon
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Beitrag  NewGandhi am Di 31 Mai 2016, 07:17

Ein Schlachtbericht episch erzählt und dazu Grafiken mit bunten Pfeilen? Ja, wie gut ist das denn? Gerne mehr davon [Armada] Regional Berlin Bericht vom 28.05.2016 - Herendon 2717214276 . Immerhin ist ja kommendes Wochenende schon die nächste Raumschlacht. Da hast du jetzt die Messlatte und die Erwartungen hochgeschraubt [Armada] Regional Berlin Bericht vom 28.05.2016 - Herendon 971573457
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Beitrag  Drachenzorn am Di 31 Mai 2016, 07:45

Von dir erwartet man (hast du dir selbst zu zuschreiben [Armada] Regional Berlin Bericht vom 28.05.2016 - Herendon 377612346 ) Qualität und von dir wird man auch nie enttäuscht! Vielen Dank für den sehr interessanten Turnierbericht!

Deine Liste gefällt mir sehr gut, habe sie aber noch nicht komplett durchgearbeitet um alle Auswahlen nachvollziehen zu können.


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